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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

240 Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik. 
Gewinnbildung dadurch zu erfüllen, daß der Verband eine Preis 
politik treibt, welche bei steigenden und hoch gestiegenen Rohstoff- 
preisen nicht mit dem Tagespreis für Rohstoffe rechnet und darauf 
verzichtet, die momentanen Gewinnchancen einer vorübergehenden 
Hochkonjunktur auf das Äußerste auszunutzen, dafür aber auf der 
anderen Seite auch bei fallendem Preise der Rohstoffe und abgehen 
der Konjunktur auf einen allmählichen Abbau der Preise hält. Eine 
solche Preispolitik setzt voraus, daß man vom Auslandsmärkte 
und vom ausländischen Wettbewerbe bis zu einem gewissen Grade 
unabhängig ist, ferner, daß der Verband außerordentlich festgefügt 
und gut in der Hand seiner Leitung ist. Diese Voraussetzung ist fast 
nur bei alten, fest eingelebten Verbänden gegeben, die eine nicht zu 
große Zahl von Mitgliedern von nicht allzu verschiedener Betriebs 
und Wirtschaftslage umfassen. Vor allem macht sich geltend, daß 
sich auf diese Weise wohl die Wirkungen der Konjunkturschwan 
kungen auf die Industrie, auf ihren Verband und auf die Abnehmer 
mildern lassen, daß jedoch die Unterschiede der Selbstkosten von 
Werk zu Werk, die sich aus den Betriebsverhältnissen und der Roh 
stoffdisposition ergeben, bestehen bleiben, die heute oft von so ent 
scheidender Bedeutung sind 1 ).“ 
Es liegen also zweifellos in diesen Industrieorganisationen ge 
wisse Tendenzen und Kräfte vor, welche planmäßig imstande sind, 
durch ihre Kenntnis der Marktlage einen Einfluß auf die Preise, auf 
die Entwicklung der Ausfuhr und damit auch einen Einfluß auf die 
Gestaltung der Hochkonjunktur auszuüben, hier Übertreibungen und 
Ausschreitungen hintanzuhalten und damit auch dahin zu wirken, daß 
ein eventueller Konjunkturrückgang sich weniger jäh und plötzlich 
vollzieht, als es sonst der Fall gewesen wäre. Ob sich dann freilich 
diese Kräfte überall in die Tat umsetzen und den ihnen' möglichen 
Einfluß auch wirklich ausüben, ist dann eine andere Frage. Es 
sind hier die allermannigfaltigsten Einflüsse möglich, unter welchen 
man die Ziele und Wünsche der leitenden Männer nicht an letzter 
Stelle nennen darf. Auch die Kartelle setzen sich aus Betrieben' 
mit einer durchaus kapitalistischen Grundlage zusammen. Auch 
in ihnen ist ein dauerndes Verwertungsbedürfnis des angelegten 
Kapitals mit. großer Kraft wirksam und das Kartell wird sich nicht 
immer diesem hier vorhandenen Gewinnstreben' entziehen können, 
wenn dieses einmal in Widerstreit mit solchen Maßnahmen gerät, 
welche, vielleicht auch in den Augen der Kartellleiter, im Interesse 
einer ruhigen Weiterdauer der Konjunktur als wünschenswert er- 
1 ) Beckerath, Kräfte. A. a. 0. S. 35.
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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