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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

5. Die Beeinflussung von Konjunktur und Konjunkturwandel. 243 
Tatsache bereits in der Entwicklung der letzten Jahre vor dem Kriege 
gewisse Anzeichen feststellen zu können. 
Andere ziehen den Wirkungsbereich der Kartelle auf den Gang 
der Konjunktur wesentlich enger. Es sei hier auf die Ausführungen 
Hilferdings 1 ) verwiesen. Seine Stellungnahme in dieser Frage 
wird dadurch bestimmt, daß für ihn die Krisen keine einfache Über 
produktion von Waren, sondern eine Überproduktion von Kapital 
sind und daß sie letzten Endes dem Verwertungsbedürfnis des 
Kapitals entspringen. Es ist Hilferding darin durchaus beizupflichten, 
daß das Wesen der Krise nicht in einer einfachen Warenüberproduktion 
besteht, daß es, wie ja auch oben dargelegt, ursächlich auf das 
engste mit der gegenwärtigen Produktionsweise zusammenhängt. 
Trotz alledem wird man aber doch, was ja auch Hilferding selbst 
tut, den Kartellen unter Umständen einen krisenmildernden Einfluß 
zuschreiben können. 
Die Nachkriegszeit hat dann vor allem auch in Deutschland die 
Bedeutung der Kartelle für das Wirtschaftsleben hinter den großen 
Konzernbildungen, hinter Fusionen und Interessengemeinschaften, er 
heblich zurücktreten lassen. Es sind dies Neubildungen, die unter 
dem Einfluß der wirtschaftlichen Lage der Nachkriegszeit vor allem 
entstanden und in ihrer Entwicklung noch keineswegs abgeschlossen 
sind. Ob es sich dabei um Tendenzen zu einer privatwirtschaftlichen 
Planwirtschaft handelt, wie man schon gemeint hat, und so sieb 
damit neue Kräfte herausbilden, die, wenn bei uns wieder einmal 
normale Zustände herrschen, einen zielbewußten und erfolgreichen 
Einfluß auf den Wandel in der Konjunktur auszuüben vermögen, muß 
man abwarten. 
Eine nicht minder starke Einwirkung als die Kartelle, können vor 
allem auf den Gang der Hochkonjunktur dann die Banken, Noten- 
und Kreditbanken, ausüben. Liegt der Einfluß der Kartelle 
vor allem nach der Seite hin, daß sie in der Lage sind, einen 
gewissen Einfluß auf den Markt auszuüben, daß es in ihrer Hand 
liegt, in mehr oder weniger vollkommener Weise planmäßig die 
Produktion dem Bedarf anzupassen, daß sie zur Erreichung dieses 
Zieles entweder die Produktion ausdehnen oder einschränken, daß 
sie mit den Preisen herauf- oder heruntergehen, oder auf den ver 
schiedensten Wegen durch eine Vermehrung der Ausfuhr den hei 
mischen Markt, wenn eine Überproduktion droht, zu entlasten 
suchen, so liegt der Einfluß der Banken nach einer ganz anderen 
Richtung hin. Die Einwirkung von seiten der Banken auf die Kon 
Ü A. a. 0. S. 37.
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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