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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

5. Die Beeinflussung von Konjunktur und Konj unkturwandel. 251 
Reichsbank aber dürfte hieran nicht ganz schuldlos sein, denn sie 
fordert von den Banken und Bankiers dauernd Zuweisung von Dis 
kontwechseln. Was aber sollen die Banken mit dem Erlös dieser 
Diskontgeschäfte anfangen? Das Geld flüssig liegen zu lassen, wäre 
ein schlechtes Geschäft, also suchen sie dafür Verwendung durch 
Gewährung von Krediten. Die Sucht der Reichsbank, Geschäfte zu 
machen, wird von einer Reihe ihrer Direktoren in der Provinz dahin 
aufgefaßt, daß diese sich nicht damit begnügen, wenn die Bankiers 
nur den normalen Bedarf durch Wechseleinreichungen befriedigen. 
Diese Reichsbankdirektoren fordern stets mehr Geschäfte, damit die 
Reichsbank Diskontgewinne macht und ihre Direktoren Tantieme-Ein 
nahmen haben. Kommen die Banken diesen Aufforderungen nicht 
in einem, die betreffenden Direktoren befriedigenden Maße nach, so 
wird ihnen bedeutet, daß ihr Mindestguthaben auf Girokonto erhöht 
werden muß 1 ).“ 
Aus diesen Bemerkungen, die in dieser Weise an dem Vorgehen 
der Reichsbank Kritik üben, ergeben sich zugleich auch gewisse 
Richtlinien für das Verhalten der Notenbank, vor allem auch in den 
Zeiten der Hochkonjunktur. Haben wir doch oben gesehen, daß eines 
der Mittel, eine größere Gleichmäßigkeit und Ruhe im Ablauf der 
Konjunktur herbeizuführen, gerade darin besteht, daß in Zeiten 
der Hochkonjunktur dafür gesorgt wird, daß der Aufstieg ein 
gewisses Maß nicht übersteigt unld daß hier spekulative Aus 
schreitungen vermieden werden, und daß nicht durch eine aufgeblähte, 
alles gesunde Maß übersteigende Kreditgewährung, die ihren äußeren 
Ausdruck in starken Wechselprolongationen und einem hohen 
Akzeptumlauf der Banken findet, das spekulative Element während 
der Hausse und damit diese selbst noch mehr gefördert wird. Denn 
unter sonst gleichen Umständen wird der wirtschaftliche Rückschlag 
beim Niedergang der Konjunktur um so stärker sein, je angespannter 
die Kreditwirtschaft gewesen ist, je mehr die Industrie und der 
Handel über die eigenen Mittel hinaus mit Kredit operiert haben. 
Ein solches Aufdrängen von Kredit, um der Konkurrenz den Rang 
abzulaufen, oder in der Hoffnung, bei kommenden Emissionen ent 
sprechend hohe Gewinne zu machen, kann ja unmittelbar von seiten 
der Kreditbanken geschehen, aber auch ein unzweckmäßiges Ver 
halten der Notenbank kann, wie diese Zuschrift gezeigt hat, die 
gleiche Wirkung hervorrufen. 
In dieser Hinsicht hat die Notenbank eines Landes Mittel an der 
Hand, einen mäßigenden Einfluß auszuüben. Einmal unmittelbar auf 
*) Reicbsbank u. Kreditbanken. Zweites Morgenbl. 27. Februar 1912,
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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