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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

48 Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur seit Gründung des Reiches 
ziehen begann und dadurch die europäischen Notenbanken zwang, 
zum Schutze ihres Goldbestandes ihren Diskontsatz zu erhöhen. Die 
deutsche Reichsbank mußte am 7. November 1907 mit ihrem Satze 
bis auf 71/2 °/o heraufgehen. Die Depression hielt das ganze Jahr 
1908 hindurch noch an und erst im Jahre 1909 zeigten sich Ansätze 
zu einer Besserung. 
Dieser Rückgang der Konjunktur hatte einen ganz anderen 
Charakter, als derjenige in den siebziger Jahren und um die Jahr 
hunderlwende. Von einer Krise konnte man jetzt in Deutschland 
nicht sprechen, nur von einem Rückgang oder einem Abflauen der 
Konjunktur. Weder war die Kurve der Hochkonjunktur so steil 
angesliegen, wie es in den früheren Perioden der Fall gewesen war, 
noch war auch dann bei dem Rückgang der Abfall der Kurve ein 
so plötzlicher und jäher gewesen. Die Wellenlinien des Konjunktur 
ablaufes hatten zweifellos ein flacheres Gepräge angenommen. 
Die Ansätze, welche sich bereits im Jahre 1909 zu einer Besse 
rung zeigten, bauten sich dann im Jahre 1910 weiter und stärker 
aus, so daß man von diesem Jahre ab wieder von einem deutlichen 
Aufstieg, welcher dann bis zum Jahre 1912 anhielt, reden konnte. 
Eine ausgesprochene Hochkonjunktur ist jedoch erst in diesem Jahre 
1912 eingetreten. Erst in diesem Jahre war die Industrie wieder bis 
an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit beschäftigt, erst in diesem 
Jahre trat wieder eine besonders starke Preissteigerung und eine 
besonders starke Erhöhung der Jndustriegewinne ein. 
Wie so häufig im Ablauf der Konjunkturen, waren es auch hier 
mit in erster Linie die überaus hohen Preise, vor allem bei Industrie 
rohstoffen und Halbfabrikaten, an denen der Fortgang dieser gün 
stigen Konjunktur scheitern mußte. Es fehlte, vor allem auch im 
engen Zusammenhang mit der in dieser ganzen Periode eingetretenen 
Steigerung der unmittelbaren Lebenskosten, der Masse des Volkes die 
Kaufkraft, um auf die Dauer als > Abnehmerin von Industrieerzeug 
nissen bei solch hohen Preisen auftreten zu können. So sehr auch 
in diesen Jahren die deutsche Ausfuhr an Fabrikaten gestiegen war, 
so wenig konnte sie das ersetzen, was aus dem genannten Grunde der 
innere Markt an Absatzmöglichkeiten nicht bieten konnte. 
Eine Hauptursache der regen Beschäftigung der Industrie, welche 
im Verlaufe einer jeden aufsteigenden Konjunktur auftritt, war die 
Herstellung neuer Produktionsmittel und neuer technischer Anlagen 
für Neugründungen und Betriebserweiterungen gewesen.. Es han 
delte sich also hier um eine Beschäftigung für den reproduktiven 
Konsum. Wir haben jedoch schon oben gesehen, daß es in der 
Natur der Sache liegt, daß die Beschäftigung der Industrie für solche
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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