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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

54 Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur seit Gründung des Reiches. 
pflegen, konnte in dieser ganzen Zeit keine Rede sein. Von einer 
volkswirtschaftlichen Hochkonjunktur wird man angesichts dieser 
Tatsachen nicht reden dürfen. Dem gegenüber sehen wir aber 
dann auf der anderen Seite die zweifellos äußerst günstigen Ver 
hältnisse zahlreicher Erwerbswirtschaften während dieser ganzen 
Periode. 
Wenn man diesen Gegensatz ins Auge faßt, dann wird man 
ohne weiteres dazu kommen müssen, in dieser sogenannten Hoch 
konjunktur während der Kriegszeit einen ganz besonderen Konjunk 
turtyp zu erblicken, wie es ja auch bei den ganz einzigartigen Ver 
hältnissen dieser Periode gar nicht anders möglich sein konnte. Man 
wird sagen können, daß wir während dieser Zeit wohl vielfach eine 
privatwirtschaftliche, aber keine volkswirtschaftliche Hochkonjunk 
tur gehabt haben. Diese Unterscheidung bedarf einiger Erläuterungen: 
Der Ausdruck, privatwirtschaftliche Hochkonjunktur, soll nur 
die auf der Hand liegende Tatsache ausdrücken, daß während der 
Kriegszeit, von einzelnen Ausnahmen abgesehen, welche aus den 
unmittelbaren Kriegsverhältnissen heraus zu erklären sind, die 
privaten Erwerbswirtschaften durchaus die äußeren Symptome einer 
Hochkonjunktur nach vielen Richtungen hin aufwiesen, ohne daß 
dabei jedoch, wie bei sonstigen Hochkonjunkturen, die gesamte Volks 
wirtschaft an Wohlstand und innerer Stärke zugenommen hätte. Es 
war vielmehr das Gegenteil der Fall. 
Es ist auch nicht schwer zu ersehen, woher und warum dieser 
Widerspruch gekommen ist. Es konnte dies nur deshalb der Fall sein, 
weil ein so großer Teil der Nachfrage auf dem Gütermarkt während 
dieser Zeit sich nicht auf Grund einer realen Kaufkraft vollzog, 
d. h. nicht dadurch, daß dieser ganzen Kaufkraft jedes Mal eine ent- 
entsprechende Verfügung über einen bestimmten Gütervorrat zugrunde 
gelegen hätte. Diese Kaufkraft, aus welcher sich während dieser 
ganzen Zeit die Nachfrage auf dem Gütermarkt zusammensetzte, 
war vielmehr in hohem Maße eine künstlich geschaffene, eine fik 
tive. Ohne eine entsprechende Vermehrung der Güterproduktion 
und des Gütervorrates wurde die Kaufkraft aus Gründen, die wir 
gleich kennenlemen werden, künstlich gesteigert. Eine Schaffung 
solch fiktiver Kaufkraft kann in verschiedenem Umfange eintreten. 
In geringem Maße zeigt sich eine solche als Folge einer vermehrten 
Kreditgewährung durch die Banken bei jeder Hochkonjunktur. 
Während des Krieges jedoch hat diese fiktive Kaufkraft eine 
ganz besondere Vermehrung durch die Milliardenanleihen des Reiches 
und durch die starke Vermehrung des Papiergeldumlaufes erfahren. 
Auf diesem Wege hat nicht nur das Reich selbst künstlich seine
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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