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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

2. Die Konjunktur während und nach dem Kriege. 
61 
auf, und vielfach wurde in diesen Zeiten das Ausland auf den deut 
schen Märkten sogar konkurrenzfähig. Das Publikum wartete dann 
im Inland bei seinen Einkäufen auf das Sinken der Preise, es setzte 
der bekannte Käuferstreik ein, so daß damit von zwei Seiten her 
der Absatz der Industrie in Frage gestellt wurde. Diese schwierige 
Lage für Handel und Industrie dauerte so lange, bis die Inlands 
preise entsprechend den Weltmarktspreisen gesunken waren oder 
bis ein erneutes Sinken der Markvaluta eintrat. 
Diese Einwirkung einer steigenden Valuta auf die Konjunktur 
lage konnte man zuerst deutlich im Jahre 1920 beobachten, wo im 
Frühjahr der Wert der Mark erheblich zu steigen begann, wie die 
folgende kleine Zahlenreihe zeigt: 
Es betrug der Monatsdurchschnittskurs für einen Dollar in Mark 
im Jahre 1920: 
Januar 64,80 Mai 
Februar 99,11 Juni 
März 83,89 Juli 
April 59,64 August 
46,48 
September 57,98 
39,13 
Oktober 
68,17 
39,48 
November 
77,24 
47,74 
Dezember 
73,00 
Ähnliche Wirkungen auf den Auslandsabsatz der deutschen 
Industrie waren dann vor allem auch in den ersten Monaten des 
Jahres 1923 zu verzeichnen, als im Zusammenhang mit der Ab 
wehraktion gegen den Ruhreinfall die Reichsbank den Dollarkurs 
halbierte und den Wert der Mark längere Zeit stabil hielt. 
Die gleichen Wirkungen für den Auslandsabsatz der heimischen 
Industrie mußten aber auch dann eintreten, wenn sich bei uns eine 
Anpassung der Inlands- an die Weltmarktpreise vollzogen hatte und 
wenn nicht in der gleichen Zeit diese Entwicklung durch eine Ver 
schlechterung der Markvaluta in einem dem Export günstigen Sinne 
kompensiert wurde. Einen solchen Zustand hatten wir z. B. um die 
Mitte des Jahres 1922. In dem Wochenberichte der von der Heydt- 
Kerstens-Bank vom 27. Juni 1922 wurde damals ausdrücklich darauf 
hingewiesen, daß die deutsche Konkurrenz für die holländische 
Industrie geringer geworden sei, „da die allmähliche Anpassung des 
deutschen Preisniveaus an die Entwertung der Mark im Auslande die 
Marge für den deutschen Exporthandel wesentlich verringert habe“. 
Auch manche Maßnahmen, welche das Ausland, um der deut 
schen Konkurrenz zu begegnen, ergriff, konnten nach der gleichen 
Richtung hin wirksam sein. Hierher gehörten z. B. die besonderen 
„Dumping-Zölle“ für die deutsche Einfuhr, Exportkredite für die 
eigene Industrie, Lohnherabsetzungen und Verlängerung der Arbeits 
zeit im eigenen Lande, um der deutschen Konkurrenz begegnen zu 
können. Das sind dann die Zeiten, in welchen wir auch in anderen 
Mombert, Studium der Konjunktur. ^
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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