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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

2. Die Konjunktur während und nach dem Kriege. 
71 
„Wenn Deutschland zahlen könnte, was von ihm verlangt wird, 
so wäre die einzige Möglichkeit, sich die Zahlungsmittel zu ver 
schaffen, die Vermehrung des Exports. Was könnte Deutschland 
exportieren? Deutschland ist vor allem Industriestaat. Was Deutsch 
land an Rohstoffen auf den Weltmarkt bringt, ist verhältnismäßig 
gering. Dagegen ist Deutschland genötigt, Nahrungsmittel einzu 
führen. Als eine Folge des Verlustes eines großen Teiles seiner Erz- 
und Kohlenlager muß Deutschland sowohl Eisenerz als auch Kohlen 
für seine Hütten und Fabriken vom Auslande kaufen.“ 
„Was Deutschland an vermehrtem Export herausbringen würde, 
könnte nur aus Fertigfabrikaten bestehen. Um diese Mehrausfuhr 
von Fabrikaten trotz des Wettbewerbes anderer Industriestaaten zu 
ermöglichen, müßte die deutsche Bevölkerung mehr Stunden am 
Tage und für geringere Entlohnung arbeiten, der Fabrikant müßte 
auf Teile seines Profits verzichten; ferner müßte der Import auf 
das geringstmögliche Maß eingeschränkt werden. Aber die Konkur 
renzstaaten werden nicht müßig Zusehen, wie ihnen ihr Absatz ver 
loren geht und sie in die Gefahr wachsender Arbeitslosigkeit und 
schwerer Einbußen geraten. Soweit deutsche Güter in ihren eigenen 
nationalen Markt eindringen, werden sie sie durch Schutzzolltarife 
auszuschließen suchen. Soweit aber die Konkurrenzstaaten ihren 
Stand auf den neutralen Märkten behaupten wollen, sind sie ge 
zwungen, ebenfalls ihren Arbeitslohn und Profit herabzusetzen. Wir 
sehen, daß alle anderen Industriestaaten der Welt ein vitales In 
teresse daran haben, den auf Vermehrung des deutschen Exportes 
gerichteten Anstrengungen entgegenzuwirken und dies kann nur ge 
schehen, durch ein allgemeines Herabdrücken des Niveaus der 
Lebenshaltung !).“ 
Klarer und deutlicher hätte man den unlösbaren Zusammenhang, 
in welchem die Höhe der deutschen Reparationslasten mit der wirt 
schaftlichen Lage der übrigen Industriestaaten steht, nicht ausdrücken 
können, als es in diesen Worten geschehen ist. 
Es handelt sich hier eben um das Problem der weltwirtschaft 
lichen Solidarität, darum, daß alle Länder in Aus- und Einfuhr aufein 
ander angewiesen sind und sich dann wieder auf dritten Märkten als 
Konkurrenten einander gegenüberstehen. 
Deutschland ist kein Land, das Rohstoffe und Lebensmittel 
ausführen kann. Das überwiegende Schwergewicht seiner Ausfuhr 
liegt auf dem Gebiete der fertigen Waren und hierbei wieder vor 
allem solcher, die viel Arbeit enthalten. Diese Fabrikate unter 
liegen jedoch als beliebig vermehrbare Produkte dem bekannten 
D Zitiert nach dem Berichte des Bankarchivs, 22. Jahrgang 1923, S. 100.
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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