Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Kann das Geld abgeschafft werden?

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

Geld eine Zwangsnachfrage, die genau ebenso groß ist wie der 
Vorrat an Waren‘ (S, 117); „die Gegenstände, die das Angebot (von Waren) 
vertreten, verderben; sie werden leichter, schlechter, fallen gegenüber den 
’rischen Erzeugnissen ständig im Preise ... Das Angebot m u ß also größer, 
Aringender werden, in demselben Maße, wie etwa der Verkauf, der Absatz 
stockt‘ (S. 176/177). In diesem Sinne geht das Angebot der Ware von der 
Ware aus, nicht vom Eigentümer (!); einen Willen läßt die Ware ihrem Eigen- 
‚ümer nur in seltenen Ausnahmen und dann noch in beschränktem Maße... 
9b der Preis dem Erzeuger Gewinn oder Verlust bringt — einerlei, die Waren 
werden angeboten, müssen angeboten werden, und zwar in der Regel sofort. 
Darum können wir das Angebot von Waren, d. i. die Nachfrage nach 
Geld, mit der Ware selbst als wesenseins ansehen, sie von mensch- 
lichen Handlungen unabhängig erklären‘ (S. 178/179). 
Umgekehrt ist das Geldangebot, die Warennachirage, von 
solchem Zwange befreit. Aus Gold hergestellt, .. widersteht es 
siegreich allen Zerstörungskräften der Natur . .. Das Geld, das wir aus 
Gold machen, schützt seinen Besitzer vor jedem Stofiverlust (!) ... Der 
Besitzer des Goldes kann also die Nachfrage nach 
Waren hinausschieben; er kann seinen Willen geltend machen, 
‚. den Zeitpunkt, wo er das Geld anbietet, auswählen ... Die Ware be- 
fiehlt, duldet keinen Widerspruch, das Gold ist geduldiger Diener seines 
Herrn. Dort Zwang, hier Freiheit — und beides vereinigt, Zwang auf 
der einen Seite, Freiheit auf der andern, bestimmt 
den Preis“ (S. 179/180). Das Ergebnis ist: ‚Unser heutiges Geld ver- 
mnittelt der Regel nach den Austausch der Waren nur unter der Bedingung 
eines Tributs. Der Profit, der Tribut, der Zins, oder wie man es nennen 
mag, ist die allgemeine Voraussetzung des Warenaustausches. Ohne Tribut 
kein Tausch... Kann aus irgend einem Grunde das Geld seinen gewohnten 
Tribut nicht erheben, so bleiben die Waren liegen, sie verderben, verfaulen, 
vergehen (Krise)‘“ (S. 181). 
b) Hierzu kommt dann der Gefühlsmetallismus des 
‚Schatzbildners‘“, der sich von seinen Goldstücken und Talern 
nicht trennen kann, weil sie doch so schön glänzen und so „voll- 
wichtig“ in der Hand liegen. 
Bendixen macht sich — in einer humoristischen Randbemerkung 
zu Knap ps „Staatlicher Theorie des Geldes‘ — über solches „‚psychisches 
Wirtschaften‘ lustig: „Wenn Knapp sich einen Apfel kauft, so nimmt 
ar 10 Pfg. aus seinem Portemonnaie und sagt: Dieses Stück gilt 10 Pfg., und 
la die Obstfrau 10 Pfg. verlangt, so zahle ich damit meine Schuld. — Welch 
seelenloses Handeln! Wir schätzen unser Zehnpfennigstück wert, wir haben 
28 lieb, wir lassen nur mit Schmerzen von ihm, wir bringen es leise weinend 
zum Opfer, nachdem wir das Lustgefühl, den Nickel zu besitzen, mit dem 
Lustgefühl, den Apfel zu verspeisen, verglichen und das letztere Lustgefühl 
als überwiegend festgestellt haben. Das ist psychisches Wirtschaften, 
und das Zehnpfennigstück „gilt‘ nicht nur, sondern es ist ein Gut, ein Kosten- 
gut, denn es ist „kostspielig‘‘ und „selten‘“ und sein Wiedererwerb mit Kosten 
verbunden, so daß es auch ‚„Sparwert‘“ hat (Wesen, S. 71, Anm.).
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Kann Das Geld Abgeschafft Werden? Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.