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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

- 126 - 
Wertrechnung als praktisch undurchführbar ab, so scheint nichts 
anderes mehr übrig zu bleiben als eine glatte Verneinung unserer 
Hauptfrage: der Schluß, daß eine entwickelte Gesellschaftswirtschaft 
ohne die heutige Geldpreisbildung auf die Dauer unhaltbar sei 
So die Meinung von Mises: „In der auf dem Sondereigentum ar 
den Produktionsmitteln beruhenden Wirtschaftsordnung wird die Wert- 
rechnung von allen selbständigen Gliedern der Gesellschaft geführt, Jeder- 
mann ist an ihrem Zustandekommen in zweifacher Weise beteiligt, einmal 
als Verbraucher, das andere Mal als Erzeuger ... Durch das Zusammenspiel 
der beiden Wertungsprozesse wird dafür Sorge getragen, daß das wirtschaft- 
liche Prinzip überall, im Verbrauch sowohl als in der Erzeugung, zur Herr- 
schaft gelangt. Es bildet sich jenes genau abgestufte System der Preise 
heraus, das jedermann in jedem Augenblick gestattet, seinen eigenen Bedari 
mit dem Kalkül der Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. — Das aller 
fehlt notwendigerweise im sozialistischen Gemeinwesen, Die Wirtschafts 
leitung mag genau wissen, was für Güter sie am dringendsten benötigt. Aber 
‚. die Bewertung der Produktionsmittel muß sie entbehren. Den Wert 
der der Gesamtheit der Produktionsmittel zukommt, vermag sie festzustellen 
... Sie vermag auch zu berechnen, wie groß der Wert eines einzelnen Produk 
tionsmittels ist, wenn sie die Bedeutung des Ausfalles an Bedürfnisbefrie 
digung berechnet, der durch: ‘cn Wegfall entsteht. Doch sie kann ihn nicht 
auf einen einheitlichen Preisau druck zurückführen, wie dies die freie Wirt 
schaft, in der alle Preise zuf «en gemeins.u..n Ausdruck iu Geld zurück 
geführt werden können, vermag. In der sozi-l;stischen Wirtschaft, die . 
den Ausdruck der Preise der Produktionsmittel (einschließlich der Arbeit) 
in Geld unmöglich macht, kann das Geld in der Wirtschaftsrechnung keine 
Rolle spielen... Es scheint nahe zu liegen, . . es auch im sozialistischer 
Gemeinwesen mit selbständiger Verrechnung der einzelnen Produktions- 
gruppen zu versuchen. Doch das ist ganz und gar unmöglich. Denn jede 
selbständige Verrechnung der einzelnen Zweige eines und desselben Unter: 
aebmens beruht ausschließlich darauf, daß eben im Marktverkehr für alle 
Arten von verwendeten Gütern. und Arbeiten Marktpreise gebildet werden 
die zur Grundlage der Rechnung genommen werden können. Wo der iIreie 
Marktverkehr fehlt, gibt es keine Preisbildung; ohne Preisbildung gibt es 
keine Wirtschaftsrechnung. Man könnte etwa daran denken, zwischen den 
einzelnen Betriebsgruppen den Austausch zuzulassen, um auf diesem Wege 
zur Bildung von Austauschverhältnissen (Preisen) zu gelangen und so cine 
Grundlage für die Wirtschaftsrechnung auch im sozialistischen Gemeinwesen 
zu schaffen ... Aber wieder kommt man dabei um den entscheidenden Punkt 
nicht herum. Austauschverhältnisse der Produktiv 
güter können sich nur auf dem Boden des Sonder 
eigentums an den Produktionsmitteln bilden. Wenn 
die‘ Kohlengemeinschaft an die Eisengemeinschaft Kohle liefert, kann sict 
kein Preis bilden, es wäre denn, die beiden Gemeinschaften scien Eigentümer 
der Produktionsmittel ihrer Betriebe‘ (Wirtschaftsrchg., S. ıoıflg.). 
Zunächst ist nach den Ausführungen von Mises das eine 
festzustellen: Die Frage, ob eine ausgedehnte, hochgegliederte
	        

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Volkswirtschaftliches Lesebuch Für Kaufleute. Verlag der Waldow’schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler), 1905.
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