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Employment psychology

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Bibliographic data

fullscreen: Employment psychology

Monograph

Identifikator:
1028407564
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47263
Document type:
Monograph
Author:
Link, Henry Charles
Thorndike, Edward L. http://d-nb.info/gnd/118802127
Title:
Employment psychology
Place of publication:
New York
Publisher:
MacMillan
Year of publication:
1924
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 440 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part I. Psychological tests
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

240 
Zweiter Teil. Handel. X. Die Börse. 
daß man die Kräfte, die hier tätig sind, falsch einschätzt: die persönlichen Einflüsse zu 
hoch, die sachlichen Ursachen zu niedrig. 
Denn selbstverständlich treffen zwar an den Zentralbörsen die Personen 
aufeinander, nur durch ihre Vermittelung kommen die sachlichen Preisgrundlagen zur 
Wirkung: Angebot und Nachfrage, nicht unmittelbar Vorrat und Bedarf gleichen sich 
hier aus. Aber es kann doch einem Zweifel nicht unterliegen, daß die Personen nur 
dann ihre Meinung über den voraussichtlichen Preisgang durchzudrücken vermögen, 
wenn sie sich dabei auf die realen Elemente stützen, wenn eine reale Macht 
hinter ihnen steht. 
Dafür spricht schon mit entscheidendem Gewicht die Tatsache, daß die gewalt 
samen Störungen der Preisentwickelung, die in den letzten Jahren von Berlin und 
Chikago ausgegangen sind, sämtlich ä la hausse geplant waren; den Cohn & Rosen 
berg, den Ritter & Blumenfeld, den Leiter erschien es möglich, nach einer schlechten 
Ernte so viel Getreide aufzukaufen und festzuhalten, daß sie die Preise dann schlechthin 
diktieren könnten. Noch nie hat es dagegen jemand für nützlich gehalten, gewaltsam 
ü la baisse zu spekulieren, — der Preisrückgang hat sich regelmäßig, abgesehen von 
den unmittelbar auf den Zusammenbruch einer Hausse folgenden Zeiten, viel gleich 
mäßiger vollzogen als der in wilden Sprüngen vor sich gehende Preisaufschwung 
jener Perioden einer übertreibenden Haussespekulation — könnte es doch zur Durch 
führung eines Baissemanövers notwendig werden, immer neue Getreidemassen auf 
den Markt zu werfen, was aus Naturgründen sehr bald seine Grenze findet. Auch 
jene Haussespekulationen sind nun trotz der großen Kapitalien, die ihnen namentlich 
der Chikagoer Milliardärsohn Leiter im Jahre 1897/98 dienstbar gemacht hat, alsbald 
mit jähem Ruck zusammengebrochen, als die tatsächlichen Voraussetzungen der Be 
rechnungen sich als falsch erwiesen, als unter dem Einfluß der gesteigerten Preise 
immer neue Massen auf den Markt kamen und schließlich eine bessere Ernte vollends 
den Haussemanövern den Boden entzog: der Vorrat erwies sich als größer, denn an 
genommen war, und konnte daher wieder in Einklang mit der Nachfrage gesetzt 
werden. Der Preisrückgang der letzten drei Jahrzehnte läßt sich aus dem Heran- 
ziehen immer neuer Produktionsgebiete und aus der Verbilligung des Transports 
zu Lande und namentlich zu Wasser vollauf erklären, ohne daß es des Rückgriffs auf 
die angebliche Baissetendenz des Termingeschäfts bedarf. 
Hat sich also auch der preisbildende Spekulativhandel zu einem selbständigen 
Geschäftszweig entwickelt, so hat er sich doch vom Effektivhandel nicht völlig losgelöst, 
— sich gar nicht völlig loslösen können; er geht nicht seine eigenen Wege ohne Rücksicht 
auf die realen Grundlagen des Getreidehandels. Und sind auch gewaltsame Störungen 
der regelmäßigen Preisbildung unzweifelhaft vorgekommen, so schließen doch auch 
sie sich stets entsprechenden Vorgängen in der Produktionssphäre an, und sie finden 
ungleich heftigere, die Preisnot bis zur Hungersnot gewaltsam steigernde Vorbilder 
in jenen früheren Zeiten, in denen Angebot und Nachfrage nur lokal zum Ausgleich 
gebracht werden konnten. Die Verselbständigung des Spekulativhandels und die 
Ausbildung der ihm dienenden Organe hat mithin derartige Auswüchse allerdings 
nicht zu beseitigen vermocht; sie hat aber doch durch die Verbreiterung des Wirkungs 
bereichs die Durchführung solcher Manöver immerhin erschwert. Auch durch die 
Zentralproduktenbörsen und ihren Terminhandel ist also die Preisbildung nicht Preis 
willkür geworden. Dieser entscheidende Vorwurf trifft nicht zu. — 
Demgegenüber bedeutet es für die Volkswirtschaft eines Landes einen entschie 
denen Vorteil, wenn sie im Rate des Weltmarktes selbständig durch eine eigene 
Zentralbörse vertreten ist. Allerdings ist dieser Vorteil auf dem Gebiet des Getreide 
handels nicht so handgreiflich wie auf dem des Geld- und Effektenverkehrs; aber zu
	        

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La Crise Du Petit Commerce. [Verlag nicht ermittelbar], 1930.
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