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Das Hotel- und Gastgewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Das Hotel- und Gastgewerbe

Monograph

Identifikator:
1028407564
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47263
Document type:
Monograph
Author:
Link, Henry Charles
Thorndike, Edward L. http://d-nb.info/gnd/118802127
Title:
Employment psychology
Place of publication:
New York
Publisher:
MacMillan
Year of publication:
1924
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 440 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Hotel- und Gastgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Auftakt
  • 2. Der Wert zielbewußter Propaganda
  • 3. Was bezweckt die Reklame?
  • 4. Vom Wert der Zeitungsreklame
  • 5. Welche Zeitungen und Zeitschriften wähle ich für meine Propaganda?
  • 6. Die technische Gestaltung des Inserats
  • 7. Die Anzeige im Restaurantbetrieb
  • 8. Der Reim in der Reklame
  • 9. Die Zeitstrophe in der Reklame
  • 10. Vorsicht! Der Setzkasten ist oft des Inserenten Feind
  • 11. Groteske Reklame durch orthographische Schnitzer
  • 12. Dauerwerbung durch das Kennzeichen
  • 13. Gemeinschaftsreklame der Hotels mit dem Kurort
  • 14. Kombinierte Anzeigereklame
  • 15. Ausnützung technischer Betriebseinrichtungen und die Reklame dafür
  • 16. Kollektivpropaganda durch korporative Vereinsreklame
  • 17. Die Anzeige auf dem gastgewerblichen Arbeitsmarkt
  • 18. Der Inserent und der Zeitungsverleger
  • 19. Der "Blickfang"
  • 20. Propagandawinke für ein ungenügend besuchtes Hotel
  • 21. Der illustrierte Faltprospekt
  • 22. Der Wert guter und die Schädlichkeit schlechter Werbeschriften
  • 23. "Unzweckmäßige" und "richtige" Formate der Werbeschriften
  • 24. Die illustrierte Werbebroschüre
  • 25. Unzweckmäßige Werbebroschüren privater Verleger
  • 26. Aparte, nicht schablonenhafte Werbemittel
  • 27. Eine nicht alltägliche Broschüre
  • 28. Hotelbroschüren für Autotouren und Schlittenfahrten
  • 29.Feuilletonistische Werbung für einen Kurort und ein Kur-Hotel
  • 30. Feuilletonistische Werbung für ein Großstadthotel
  • 31. Feuilletonistische Werbung für ein mondänes Gesellschafts-Etablissement
  • 32. Groteske Werbung für ein hypermodernes Hotel
  • 33. Die Kofferetikette als reisender Propagandist
  • 34. Die Kofferetikette und das Abziehplakat
  • 35. Die heitere oder satirische Episode in der Kurortwerbung
  • 36. Ausnützung der Gelegenheiten
    36. Ausnützung der Gelegenheiten
  • 37. Propaganda durch Mediziner
  • 38. Studienreise der Ärzte
  • 39. Wissenschaftliche Studienreisen
  • 40. Erholungsreisen und Reisestipendien als Belohnung
  • 41. Ferien für Jugendliche
  • 42. Wie und wann wirkt und wirbt das Plakat?
  • 43. Anregungen und praktische Beispiele für Preisausschreiben und Wettbewerbe
  • 44. Die Preiskonkurrenzen beim Sommersport
  • 45. Die Preiskonkurrenzen beimWintersport
  • 46. Verhängnisvolle Wettbewerbe und Preisausschreiben
  • 47. Wissenschaftliche Sportwochen oder Sporttage
  • 48. Die Mitarbeit der Schriftsteller und Journalisten
  • 49. Journalistische Studienfahrten
  • 50. Vaterländische Werbemethoden
  • 51. Gefährliche Indiskretionen bei der Werbung
  • 52. Briefpapier als Werbehelfer
  • 53. Der Briefumschlag als Werber
  • 54. Die Propagandawirkung des Namens
  • 55. Ein internationales Wert-Kennzeichen für Hotels
  • 56. Wie fessele ich meine Gäste?
  • 57. Die Werbung für das eigene Hotel-Restaurant
  • 58. Die Schlüssel-, beziehungsweise Zimmerkarte als Werber
  • 59. Ein kleiner, aber fleißiger Propagandist: die Ansichtskarte
  • 60. Der Sprechbrief
  • 61. Gästewerbung durch Briefe
  • 62. Der Auslands-Werbebrief
  • 63. Propagandamöglichkeiten
  • 64. Stadtwappen und Reklame
  • 65. Wann "empfiehlt" sich die Empfehlungskarte?
  • 66. Die Farbe in der Reklame
  • 67. Das gute Lichtbild als Propagandahelfer
  • 68. Wichtige Kleinigkeiten im gepflegten Hotelzimmer sind ausgezeichnete Werbehelfer
  • 69. Werbeprogramm eines großen internationalen Kurortes und Sportplatzes
  • 70. Arbeitsprogramm eines Kurort-Werbefachmannes
  • 71. Der Kurdirektor
  • 72. Fremdenverkehrsvereine
  • 73. Das Kaffeehaus in seiner Heimat
  • 74. Der Wert persönlicher Beziehungen
  • 75. Wie sorge ich für mein und ein gutes Andenken?
  • 76. Die Propaganda im Ausland
  • 77. Bilder, die in Amerika gefallen und werbend wirken
  • 78. Vom Wohltun
  • 79. Die Modenschau im mondänen Hotel
  • 80. Der Propagandawert von Kongressen und Ausstellungen
  • 81. Der Ruhetag der Frauen
  • 82. Die Werbeaktion "Der aufmerksame Ehemann"
  • 83. Das "Wochenende" und seine Organisierung
  • 84. Nach dem Theater. - Nach der Abendunterhaltung
  • 85. Eine kleine Werbekampagne anläßlich eines besonderen Ereignisses
  • 86. Der Rundfunk als Werber
  • 87. Propaganda durch den Film
  • 88. Proteste gegen Filmreklame im Theater
  • 89. Reklame durch Licht
  • 90. Die Reklame an der Landstraße
  • 91. Die negative Reklame
  • 92. Der geschulte Reklamefachmann
  • 93. Die Anzeigenzentrale des Reichsverbandes der Deutschen Hotels, Restaurants und verwandter Betriebe E. V.
  • 94. Die Reichszentrale für Deutsche Verkehrswerbung
  • 95. Die Fremdenverkehrskommission der Bundesländer Wien und Niederösterreich
  • 96. Die Schweizer Verkehrszentrale
  • 97. Die italienische U-N-I-T-I
  • 98. Die italienische ENIT
  • 99. Der Verband Deutscher Reklamefachleute E. V.
  • 100. Die Tätigkeit der Annoncenexpeditionen
  • 101. Schutz vor zudringlichen Anzeigenwerbern und zweifelhaften Reklameunternehmungen
  • 102. Tricks wilder Adreßbuchunternehmer
  • 103. Versand der Werbeschriften
  • 104. Erfolgskontrolle der Propagandamaßnahmen
  • 105. Reisebureaus sowie Hotel- und Fremdenverkehrs-Werbung
  • 106. Adressen von Reise- und Verkehrsbureaus
  • 107. Adressen von Konsulaten
  • 108. Ausklang

Full text

Kapitel III. Die Solidaristen. 
685 
die sich nicht bei ihnen einreihen lassen wollen, aufzuzwingen, die 
Verfolgung der „Gelben“, die Entwicklung jener Streiks, die man 
bezeichnend „Solidaritäts-Streiks“ und in England „Sympathie-Streiks“ 
nennt, bilden eine der interessantesten Seiten der gewerkschaftlichen 
Bewegung. 
Und dann die Mutualisten! Sie berufen sich am häufigsten und 
lautesten auf die Solidarität x ). Dies ist auch verständlich, denn ihre 
Aufgabe ist der Kampf gegen das Übel in allen seinen Formen, Krank 
heit, Invalidität, Alter, Arbeitslosigkeit und Tod: gerade im Unglück 
empfinden die Menschen am lebhaftesten das Bedürfnis, sich einer auf 
den anderen zu stützen. Trotzdem ist aber die Solidarität, die die 
Mutualisten vereinigt, nicht sehr fest, genügt keinesfalls um sie 
dazu zu bewegen, beträchtliche Opfer zu bringen. Sie benutzen die 
Solidarität hauptsächlich dazu, um den Staat, die Gemeinden oder 
die Ehrenmitglieder aufzufordern, für sie zu bezahlen * 2 ), und heute 
verlangen sie vom Staat, ihnen die Verwaltung der Arbeiterver 
sicherung zu übertragen, und ihnen die Aufgabe der Verteilung der 
Subventionen zu überweisen. Da übrigens die Anhänger dieser Ge 
sellschaften auf Gegenseitigkeit sich größtenteils unter den Ange 
stellten und den Mittelklassen finden, haben sie keine irgendwie 
revolutionär gerichteten Neigungen und auch nicht den geringsten 
Plan einer sozialen Reorganisation. 
Vor allen ist es das Genossenschaftswesen, das infolge seines 
umfassenden und vielseitigen Programmes das Recht hat, sich als 
die Verwirklichung des Solidarismus zu geben. 
Doch zeigt die Kooperation zwei charakteristische Formen, und 
zwar auf Grund von gänzlich verschiedenen Programmen, deren End 
ziele weit auseinander liegen. 
1) Bei Gelegenheit eines Festmahles von 30ODO Mutualisten war die erste Seite 
einer Pariser Morgenzeitung in riesigen Buchstaben überschrieben : Die Apotheose der 
Solidarität! 
2 ) Die Mutualisten sind so von der Solidarität eingenommen, daß sie entrüstet 
dagegen protestieren, wenn sie zufällig bei sich das Wort Wohltätigkeit oder 
Nächstenliebe hören. Ein jeder, so sagen sie, verlangt nur, was rechtens sein ist; 
es ist das genau die These LiSon Bourgeois’. Trotzdem aber verlangte die Zeitung: 
L’Avenir de la Mutualite (Februar 1909) für die Gesellschaften gegenseitiger 
Hilfe (Societes de secours mutuels) das Recht, Lotterien und Tombolas zu veranstalten, 
indem sie sich auf den Text des Gesetzes vom 21. Mai 1836 stützte, das Lotterien 
„Werken vorbehält, die sich ausschließlich mit der Wohltätigkeit befassen“. Und 
die Zeitung L’Avenir de la Mutualite zögerte zur Rechtfertigung ihrer For 
derung nicht‘mit dem Zugeständnis, daß die Gesellschaften gegenseitiger Hilfe „einen 
nicht auf Gegenseitigkeit beruhenden Einschlag von Wohltätigkeit zulassen . . ., den 
man ganz mit Recht mit dem höheren modernen Prinzip der sozialen Solidarität in 
Verbindung bringt, der aber nichtsdestoweniger die Anwendung der im Gesetz von 
1836 angeführten Vergünstigung rechtfertigt“.
	        

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Régime Des Chambres de Commerce. Libr.-impr. réunies, 1894.
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