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Die Kaufkraft des Geldes

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Bibliographic data

fullscreen: Die Kaufkraft des Geldes

Monograph

Identifikator:
1028803699
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43559
Document type:
Monograph
Author:
Fisher, Irving http://d-nb.info/gnd/118533541
Brown, Harry Gunnison http://d-nb.info/gnd/123548152
Title:
Die Kaufkraft des Geldes
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag von Georg Reimer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 435 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Kapitel. Einwirkung der Geldsysteme auf die Kaufkraft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Kaufkraft des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Begriffsbestimmungen
  • II. Kapitel. Beziehungen der Kaufkraft des Geldes zur Verkehrsgleichung
  • III. Kapitel. Einfluß der Depositenumlaufsmittel auf die Gleihung und infolgedessen auf die Kaufkraft
  • IV. Kapitel. Störung der Gleichung und der Kaufkraft in Perioden des Übergangs
  • V. Kapitel. Indirekte Einflüsse auf die Kaufkraft
  • VI. Kapitel. Indirekte Einwirkungen
  • VII. Kapitel. Einwirkung der Geldsysteme auf die Kaufkraft
  • VIII. Kapitel. Einwirkung der Geldquantität und anderer Faktoren auf die Kaufkraft und ihre Wechselwirkung
  • IX. Kapitel. Die Zerstreuung der Preise macht eine Indexnummer für die Kautkraft erforderlich
  • X. Kapitel. Die besten Indexnummern der Kaufkraft
  • XI. Kapitel. Statistischer Nachweis. Allgemeiner historischer Rückblick
  • XII. Kapitel. Statistiken der letzten Jahre
  • XIII. Kapitel. Das Problem, die Kaufkraft stabiler zu gestalten
  • Index

Full text

90 
VII. Kapitel. 
des sechzehnten Jahrhunderts darlegte, dieser Tendenz den Namen „das 
Greshamsche Gesetz“ (Gresham’s Law). Die Tendenz scheint tatsächlich 
sogar von den alten Griechen erkannt worden zu sein, denn sie wird in den 
„Fröschen“ von Aristophanes erwähnt 1 ): 
„Häufig will mir’s scheinen daß bei uns daheim so, wie im Feld, 
In betreff der Gentlemen unter uns sich’s so verhält, 
Wie mit unsrer alten Münze und dem neuen goldnen Geld. 
Nämlich jene nicht, die wahrlich weder falsch ist noch zu leicht. 
Sondern unter allen Münzen stets die beste, wie mir däucht, 
Und als einzig vollgeprägte und bewährte im Metall, 
Geltung hat bei allen Griechen und Barbaren überall, 
Diese nicht mehr braucht ihr, sondern jene gleißnerische Bronze 
Jenen ärgsten Schlag von Münzen, erst seit gestern aus der Bonze.“ 
Das Gresham- oder Oresmesche Gesetz wird gewöhnlich in der 
Form von: „Schlechtes Geld vertreibt gutes Geld“ ausgedrückt, denn 
es ist gewöhnlich beobachtet worden, daß das abgenützte, entstellte, 
untergewichtige, gekippte, gewippte („sweated“) sowie auf andere 
Weise verschlechterte Geld die vollwichtigen, neu gemünzten Stücke 
vertrieben hat. Diese Formel trifft jedoch nicht völlig zu. Es ist 
nicht wahr, daß „schlechte“ Münzen, wie abgenützte, verbogene, ver 
unstaltete oder selbst gekippte Münzen, anderes Geld gerade deshalb 
vertreiben, weil sie sich in abgenütztem, verbogenem oder gekipptem 
Zustande befinden. Korrekt formuliert lautet das Gesetz einfach: Das 
billige Geld vertreibt das teure. Der Grund, daß von zwei Geldarten das 
billigere die Oberhand gewinnt, liegt darin, daß die Wahl zwischen den Geld 
sorten vorwiegend bei dem liegt, der das Geld ausgibt, nicht bei dem, der es 
empfängt. Jemand der die Wahl hat, seine Schulden in der einen oder 
anderen von zwei Geldarten zu bezahlen, wird ökonomischerweise hierzu 
das billigere der beiden benutzen. Wenn die Initiative und die Wahl in der 
Hauptsache bei der Person läge, die das Geld empfängt, so würde der um 
gekehrte Fall eintreten. Das teurere oder „gute“ Geld würde dann das 
billigere oder „schlechte“ Geld vertreiben. 
Was wird nun aus dem teureren Gelde ? Es kann thesauriert werden, 
in den Schmelztiegel oder ins Ausland gehen, — thesauriert und geschmolzen 
des Gewinnes halber und ins Ausland gesandt, weil beim Auslandshandel 
der Ausländer, der das Geld empfängt, und nicht wir, die es geben, darüber 
entscheiden, welche Art Geld er akzeptiert. Er wird nur das beste nehmen, 
denn er ist durch unsere Währungsgesetzgebung nicht gebunden. 
D V. 718—732, Übersetzung von Joh. Gust. Droysen.
	        

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Die Kaufkraft Des Geldes. Druck und Verlag von Georg Reimer, 1916.
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