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Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov

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Bibliographic data

fullscreen: Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov

Monograph

Identifikator:
1028803699
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43559
Document type:
Monograph
Author:
Fisher, Irving http://d-nb.info/gnd/118533541
Brown, Harry Gunnison http://d-nb.info/gnd/123548152
Title:
Die Kaufkraft des Geldes
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag von Georg Reimer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 435 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XI. Kapitel. Statistischer Nachweis. Allgemeiner historischer Rückblick
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov
  • Title page
  • Contents
  • Lebensdaten Lenins und politische Ereignisse in Rußland
  • Biographien in russischer Sprache
  • Lenin-Bibliographie

Full text

Vorwort zur ersten Auflage. 
„In Rußland ist eine revolutionäre Macht entstanden, deren Be- 
deutung noch nicht einzuschäken ist. Es strahlt als politische Macht... 
viel stärker aus als vor seinem Zusammenbruch.‘ Einer der schärfsten 
Gegner der Revolution, General Ludendorff, schrieb diese Zeilen, die 
bedeuten, daß er die schaffenden Kräfte, die im Umsturz der lebten 
lahre liegen, anzuerkennen sich gezwungen sieht. Vom Bolschewismus, 
von den Kommunisten Rußlands, sind sie erzeugt worden, in erster Linie 
von Lenin, dem Schöpfer und fähigsten Kopf dieser Partei, ihrem Theo- 
retiker und Taktiker. Damit ist er einem Zar Peter, einem Napoleon, ja 
einem Mohammed an die Seite zu stellen. Sein Werk in Rußland hat trob 
aller Schwierigkeiten schon ‘heute seine Lebensfähigkeit bewiesen, 
und damit sind auch die Werke seiner Feder lebendig, ja unsterblich. 
Sie zu sammeln, zu verzeichnen, gleich wie man die Schriften eines 
Julius Caesar, Friedrich des Großen, den literarischen Nachlaß des 
Confuzius oder Luther gesammelt und verzeichnet hat, ist wohl ein 
Ichnendes Unternehmen. Man wird in ihnen die Entwicklung eines 
Charakters finden, gebildet in jener eigenartig-unbekannten Welt, die 
auf der Grenze zweier Kontinente liegt, Westliches und Oestliches 
verschmilzt oder doch zu vereinigen trachtet, das Bild eines Menschen- 
lebens, reich an Kraft und Streben, die Struktur einer Hand, die den 
Menschen selbst und seine Mitwelt mit markigem Griff zu formen 
vermochte — —. Ein eigenartiges Geschick machte Lenin zum Erben 
des Kriegsnamens seines Bruders, der das Los vieler Gesinnungs- 
genossen teilte und in früher Jugend, als revolutionärer Kämpfer, 
endete. Erst kurze Zeit war Vladimir 1l’i& in der gleichen Richtung 
latig, als ihm der gleiche Arm, der seinen Bruder fällte, den Weg nach 
Sibirien wies. Von dort zurückgekehrt, ging der Stigmatisierte ins 
europäische Ausland. Wohl erst hier wurde Lenin voll mit dem Geist 
und der Sprache des marxistlischen Sozialismus bekannt, der modern- 
revolutionären Wissenschaft des Westens. DaB er diese ihm neue 
Offenbarung in Theorie und Taktik nicht schematisch übernahm, spricht 
für seinen kritischen Geist, für die schon im Anfang dieses Jahrhunderts 
bei ihm vorhandene Reife seines Denkens, für seine Kenntnis der psy- 
chischen Eigenheiten des Volkes, dem er entstammt. 
. Im Exil konnte er seine junge Kraft versuchen, ohne sie aufzu- 
reiben. Von hier aus konnte er viel ungehinderter wirken. als dies
	        

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Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov. Prager, 1925.
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