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Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

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Bibliographic data

fullscreen: Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

Monograph

Identifikator:
1028803753
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47137
Document type:
Monograph
Title:
Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
Place of publication:
Dresden
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 232 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
16. Pest
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
  • Title page
  • Contents
  • 1. Geographisches
  • 2. Das Klima
  • 3. Die Bevölkerung
  • 4. Organe der öffentlichen Gesundheitspflege
  • 5. Quarantänewesen
  • 6. Das Institut für experimentelle Forschungen zu Taihoku
  • 7. Die medizinische Schule zu Taihoku
  • 8. Hospitäler
  • 9. Ärzte, Hebammen und Krankenpflegerinnen
  • 10. Apotheker- und Arzneimittelwesen
  • 11. Hygienische Malznahmen in den Städten
  • 12. Wasserversorgung
  • 13. Kanalisation
  • 14. Nahrungsmittelkontrolle
  • 15. Markthallen und Schlachthäuser
  • 16. Pest
  • 17. Andere Infektionskrankheiten
  • 18. Die Malaria
  • 19. Über einige endemische Krankheiten
  • 20. Das Opium
  • 21. Arznei- und Giftpflanzen
  • 22. Giftschlangen und Giftschlangenbisse
  • 23. Mineralquellen
  • 24. Begräbnisplätze und Krematorien sowie Beerdigungs- und Feuerbestattungswesen
  • 25. Die Sanitätskassen
  • 26. Die ordentlichen Ausgaben für sanitäre Zwecke
  • 27. Gefängniswesen
  • 28. Statistik

Full text

EEttüj 
— 108 — 
5. Die Ratten. 
Iti den Wohnungen und in deren Nähe trifft man gewöhnlich 
drei Rattenarten an: Mus rattus L., Mus decumanus Pallas und 
Musmusculus h. In der Häufigkeit des Vorkommens steht, nach 
den in Taihoku gefangenen Tieren zu urteilen, Mus musculus obenan; 
von den beiden anderen Arten kam bis 1908 Mus rattus häufiger vor als 
Mus decumanus, ein Verhältnis, das seitdem ins Gegenteil umgeschlagen 
ist. Andere Arten, wie Mus coxinga und Nesokia bandicota, lassen sich 
recht selten sehen; sie scheinen sich in Häusern und deren Nähe nicht 
aufzuhalten. Unter den auf dem Lande gefangenen Tieren finden sich 
ferner Mus agrarius Pallas, der gewöhnlich in unterirdischen Gängen 
unter den Feldern haust, sowie noch eine andere Feldmausart; 
diese beiden dringen zeitweise auch in menschliche Wohnungen ein. 
Es sind im großen und ganzen die erstgenannten drei Arten, von 
denen die Epidemien hervorgerufen werden, und zwar finden sich 
Pestratten am häufigsten unter Mus rattus, in zweiter Linie unter Mus 
decumanus und am seltensten unter Mus musculus. Absolut wie 
relativ übertrifft Mus rattus die beiden anderen an Pesterkrankungen. 
Pestepidemien unter Mus rattus scheinen Vorboten von allgemeiner 
Rattenpest zu sein; nach Mus rattus wird allemal Mus decumanus 
davon befallen (Tab. VI). Auch bei Impfversuchen zeigt sich Mus 
rattus am empfänglichsten. Aus diesem Grunde darf man wohl an 
nehmen, daß die Pestepidemien nicht nur schlechthin hauptsächlich 
unter dem Einfluß dieser Ratte entstehen, sondern daß sie auch gerade 
zu in direktes Verhältnis mit ihrer Vermehrung und Verminderung zu 
setzen sind. Die Tatsache, daß gerade diese Ratte am leichtesten und 
stärksten von Septichämie befallen wird, ist übrigens für die Über 
tragung von Pestbazillen durch Rattenflöhe von großer Bedeutung. 
Die Fortpflanzung der in Frage kommenden Rattenarten scheint 
man, nach der mutmaßlichen Tragezeit und der Zahl der in den ein 
zelnen Monaten in Taihoku gefangenen Tiere zu schließen, ungefähr 
in die Zeit vom Oktober oder November bis zum nächsten Frühjahr 
setzen zu müssen, mit anderen Worten in dieselbe Zeit, in die all 
jährlich das Anwachsen der Pest fällt. Ein Vergleich der Anzahl der 
vor, während und nach einer Epidemie gefangenen Ratten mit dem 
Verlaufe der Epidemie lehrt, daß diese Zahlen jederzeit mit der Zu 
oder Abnahme der Pest steigen oder fallen: mit der Zunahme der
	        

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Die Hygienischen Verhältnisse Der Insel Formosa. [Verlag nicht ermittelbar], 1911.
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