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Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus

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Bibliographic data

Metadata: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1028803753
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47137
Document type:
Monograph
Title:
Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
Place of publication:
Dresden
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 232 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
16. Pest
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

12 
— 177 — 
hungrigen und von dem langen Warten auf Arbeit ermüdeten Arbeiter 
für einmal gutes Essen und viel Schnaps sich für niedrige Löhne ver 
dingen. In einigen Fällen werden den Arbeitern ihre Joppen genommen als 
Unterpfand, dass sie in die Gutswirtschaft kommen. Am häufigsten aber 
werden ihnen die Pässe genommen. Einige Agenten machen sich einen 
Beruf aus der Werbung der Arbeiter auf den Märkten, manche verstehen 
noch einen guten Verdienst herauszuschlagen. Sie dingen die Arbeiter 
zuerst für einen höheren Lohn und ziehen sich dafür von allen Arbeitern 
einige Rubel ein, dann übergeben sie diese Arbeiter einem anderen Ar 
beitgeber, um von diesem auch belohnt zu werden. So vollzieht sich 
ein Handel mit Menschen, wie zur Zeit der Leibeigenschaft. 
Aber auch diese Methoden werden immer mehr durch die gewöhn 
lichen Vertragsabschlüsse verdrängt. Ein steigendes Verständnis für ihre 
Interessen ermöglicht den Bauern, sich gegen die verschiedenen Prak 
tiken der Ausbeutung und Uebervorteilung seitens der Arbeitgeber zu 
wehren. 
Sind die Arbeiter gedungen und auf die Gutswirtschaft gebracht, 
so beginnt für sie jetzt eine reine Leidenszeit. Wie die Nahrungszustände 
und Wohnungsverhältnisse sind und wie es mit der Arbeitszeit auf den 
Latifundien steht, haben wir schon im vorangehenden Kapitel gesehen. 
Jetzt haben wir nur die rechtliche Stellung des Landarbeiters zu er 
örtern. 
Es gibt zweierlei Arbeitsverträge, schriftliche und mündliche. Die 
ersten kommen seltener vor. Die meisten Arbeiter sind Analphabeten. 
Aber da die Arbeitgeber die schriftlichen Verträge immer nur zu ihren 
Gunsten auszulegen verstehen, so verzichten auch die des Schreibens 
kundigen Arbeiter auf die schriftlichen Arbeitsverträge. Dazu kommt 
noch, dass das Gesetz vom 12. Juni 1886 keine bestimmte Vorschrift 
darüber festsetzt. 
Die schriftlichen Verträge werden am meisten nur mit den ge 
lernten oder mit den Jahresarbeitern, auch mit dem Gesinde, abge- 
schlosen. (Im Anhang wird ein solcher Vertrag als Beispiel aufgeführt.) 
Beim Verdingen der Arbeiter auf den Arbeitsmärkten ist es sogar un 
möglich, schriftliche Verträge mit mehreren Dutzenden, oft auch mit Hun 
derten von Arbeitern abzuschliessen. Die Tagelöhner werden meistens 
nur für 1—2 Wochen gedungen, sodass die Abfassung schriftlicher Ver 
träge als Zeitverlust betrachtet wird. 
Folgendes Bild wird uns über das Verdingen der Arbeiter ent 
worfen: «Eine Masse von Arbeitern umringt den Agenten und über die 
Köpfe hinüber übergibt einer nach dem andern seinen Pass. Die Pässe
	        

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