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Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

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Bibliographic data

fullscreen: Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

Monograph

Identifikator:
1028803753
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47137
Document type:
Monograph
Title:
Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
Place of publication:
Dresden
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 232 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
16. Pest
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
  • Title page
  • Contents
  • 1. Geographisches
  • 2. Das Klima
  • 3. Die Bevölkerung
  • 4. Organe der öffentlichen Gesundheitspflege
  • 5. Quarantänewesen
  • 6. Das Institut für experimentelle Forschungen zu Taihoku
  • 7. Die medizinische Schule zu Taihoku
  • 8. Hospitäler
  • 9. Ärzte, Hebammen und Krankenpflegerinnen
  • 10. Apotheker- und Arzneimittelwesen
  • 11. Hygienische Malznahmen in den Städten
  • 12. Wasserversorgung
  • 13. Kanalisation
  • 14. Nahrungsmittelkontrolle
  • 15. Markthallen und Schlachthäuser
  • 16. Pest
  • 17. Andere Infektionskrankheiten
  • 18. Die Malaria
  • 19. Über einige endemische Krankheiten
  • 20. Das Opium
  • 21. Arznei- und Giftpflanzen
  • 22. Giftschlangen und Giftschlangenbisse
  • 23. Mineralquellen
  • 24. Begräbnisplätze und Krematorien sowie Beerdigungs- und Feuerbestattungswesen
  • 25. Die Sanitätskassen
  • 26. Die ordentlichen Ausgaben für sanitäre Zwecke
  • 27. Gefängniswesen
  • 28. Statistik

Full text

111 
chämie aufgetreten waren, gebissen hatten, in zwei Gruppen geteilt. 
Die Flöhe der einen Gruppe wurden 5 Minuten lang in 0,1 prozentige 
Sublimatlösung getaucht und dann, nachdem sie hierdurch äußer 
lich desinfiziert waren, mit keimfreiem Wasser gewaschen. Alsdann 
wurden sie auf gesunde Meerschweinchen gesetzt, die in geeigneter 
Weise isoliert worden waren. Die Flöhe der anderen Gruppe setzte 
man ebenfalls auf isolierte Meerschweinchen, aber ohne sie vorher zu 
desinfizieren. Fs zeigte sich, daß die Meerschweinchen durch die 
zur zweiten Gruppe gehörigen Flöhe stets angesteckt wurden, von 
den zur ersten Gruppe gehörigen Flöhen dagegen — bei wiederholten 
Versuchen — nur ein einziges. Hiernach kann man wohl annehmen, 
daß die Flöhe die Ansteckung gewöhnlich rein mechanisch durch 
Pestbazillen, die am Saugrohr anhaften, bewirken. Natürlich kann 
jetzt noch nicht bestimmt gesagt werden, daß kein anderes Über 
tragungsmoment existiere, soviel jedoch steht fest, daß Versuchstiere 
durch Flöhe, ohne daß sie diese hinunterschlucken, von der Pest 
angesteckt werden können; das beweisen drei Versuche (Tab. VIII, 
Versuche XI, XIV und XVI), bei denen die Flöhe, die zu Beginn des 
Versuchs auf die Versuchstiere gesetzt worden waren, zuletzt voll 
zählig wiedergefunden wurden. 
Die durch Vermittlung von Flöhen von der Pest infizierten 
Tiere weisen auf der Haut keine makroskopisch erkennbare Ver 
änderung auf; ebensowenig zeigt die Sektion der auf natürliche Weise 
angesteckten Pestratten eine solche. Von diesen Tatsachen aus 
gehend, impfte man mehreren Meerschweinchen durch Nadelstiche 
Pestbazillen ein und fand bestätigt, daß im Gegensätze zu den frü 
heren Anschauungen bereits eine makroskopisch nicht sichtbare 
Wunde — z. B. von der Größe eines Flohstiches — eine Infektions 
pforte darstellen kann (die hierzu angestellten Versuche waren übri 
gens auch noch insofern interessant, als sie zeigten, daß an der 
gestochenen Stelle die Veränderungen auf und unter der Haut von 
der Stärke des Stiches abhängig sind). Hiernach wäre es nicht aus 
geschlossen, daß die Pestverbreitung unter den Ratten in erster Pinie 
durch die Flöhe verursacht wird. Vielleicht übertragen sie die Pest 
sogar auch von den Ratten auf die Menschen. Mit Sicherheit freilich 
kann man noch nicht sagen, daß die durch den Flohstich hervor 
gerufene Infektion beim Menschen die Regel ist.
	        

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Die Social-Demokratie. Steinkopf, 1875.
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