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Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

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Bibliographic data

fullscreen: Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

Monograph

Identifikator:
1028803753
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47137
Document type:
Monograph
Title:
Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
Place of publication:
Dresden
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 232 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
16. Pest
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

Wettbewerb und Zusammenarbeit. 89 
wunderbare Muster davon bieten. Ich will nicht bloß von 
den Bienen und Ameisen sprechen, die ein ewiger Gegenstand 
des Nachdenkens bleiben werden; aber es gibt auch eine Unzahl 
anderer, welche den Gegenstand biologischer Studien bilden, 
besonders in der Meeresfauna. Denn hier liegt ein Ge 
heimnis vor, daß nämlich die Genossenschaft sich . fast aus 
schließlich bei den niederen Arten findet, oder wenigstens bei 
den von uns so genannten. Sowie man zu den höheren 
Gattungen emporsteigt, die sich mehr und mehr der mensch 
lichen Art nähern, verschwindet die Genossenschaft. Und doch 
ist jedes Tier mit den Seinen gesellig. Wer weiß, ob nicht die 
Genossenschaft ebenso gut bei den Säugetieren und anderen 
Tiergattungen vor dem Auftreten des Menschen vorhanden 
gewesen ist, und ob sie nicht gerade infolge seines Erscheinens 
verschwunden sind. Vielleicht könnte man es durch folgende 
Tatsache erklären: diese Tierarten, uns näher verwandt, sind 
einst Gegenstand eines brudermordenden Wettbewerbs ge 
wesen, sind niedergemetzelt, zu Sklaven gemacht oder zerstreut 
worden und sind dann zum Individualismus zurückgekehrt, 
wie die Stämme der Rothäute oder Kanaken oder wie die 
der Biber, welche fast gänzlich untergegangen sind. 
In allen Fällen bieten uns die Tiergesellschaften, die 
noch bestehn, ein bewundernswertes Beispiel für das „Jeder 
für alle", von dem ich soeben gesprochen habe. Oder 
wo ist es besser verwirklicht als im Bienenstocks Man 
kann sagen, es ist dort ein wenig zu weit getrieben 
und hat das vernünftige Maß überschritten; nicht nur lebt 
der Stock für die Biene, sondern sie scheint auch als 
Daseinsgrund nur den Stock zu haben. Wir möchten 
keinen menschlichen Bienenstock, wo der Mensch nur für den 
^tock lebte. Im Gegenteil soll die Gesellschaft ein Mittel zur 
Menschenbildung sein, zur Schaffung von Persönlichkeiten, 
die starker und reicher in jeglichem Sinne dieses Wortes sein 
sollen wirtschaftlich und sittlich. Ohne Zweifel werden sie 
durch dre. Gesellschaft mehr und mehr voneinander abhängig, 
aber Abhängigkeit bedeutet nicht Verarmung, wenn sie wechsel- 
>eitlg ist und ein jeder dazu berufen ist, vom andern soviel 
und mehr zu empfangen, als er ihm gibt. Vielleicht weil im 
Stock die Biene vollständig dem Stock geopfert wird, vielleicht 
gerade deshalb hat der Stock niemals Fortschritte gemacht und 
ist, seit wir ihn kennen, unveränderlich geblieben. 
Volk, Gemeinde sind auch Gesellschaften, natürliche dazu 
und in dem Sinne zwangsweise, daß sie aus einer einfachen
	        

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Le Travail Dans l’Europe Chrétienne Au Moyen Âge (Ve-XVe Siècles). Alcan, 1930.
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