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Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

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Bibliographic data

fullscreen: Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

Monograph

Identifikator:
1028803753
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47137
Document type:
Monograph
Title:
Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
Place of publication:
Dresden
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 232 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
20. Das Opium
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
  • Title page
  • Contents
  • 1. Geographisches
  • 2. Das Klima
  • 3. Die Bevölkerung
  • 4. Organe der öffentlichen Gesundheitspflege
  • 5. Quarantänewesen
  • 6. Das Institut für experimentelle Forschungen zu Taihoku
  • 7. Die medizinische Schule zu Taihoku
  • 8. Hospitäler
  • 9. Ärzte, Hebammen und Krankenpflegerinnen
  • 10. Apotheker- und Arzneimittelwesen
  • 11. Hygienische Malznahmen in den Städten
  • 12. Wasserversorgung
  • 13. Kanalisation
  • 14. Nahrungsmittelkontrolle
  • 15. Markthallen und Schlachthäuser
  • 16. Pest
  • 17. Andere Infektionskrankheiten
  • 18. Die Malaria
  • 19. Über einige endemische Krankheiten
  • 20. Das Opium
  • 21. Arznei- und Giftpflanzen
  • 22. Giftschlangen und Giftschlangenbisse
  • 23. Mineralquellen
  • 24. Begräbnisplätze und Krematorien sowie Beerdigungs- und Feuerbestattungswesen
  • 25. Die Sanitätskassen
  • 26. Die ordentlichen Ausgaben für sanitäre Zwecke
  • 27. Gefängniswesen
  • 28. Statistik

Full text

170 
Eine besondere Stellung hatte man den chinesischen Untertanen 
gegenüber eingenommen. Es war ihnen in der ersten Zeit der japa 
nischen Herrschaft das Opiumrauchen streng verboten. Erst im Jahre 
1904, nachdem die Regelung des Opiumkonsums Wurzel gefaßt hatte 
und nicht mehr zu befürchten war, daß sie durch die Zulassung der 
chinesischen Untertanen zum Opiumrauchen beeinträchtigt werden 
würde, beschloß man, ihnen vom Januar 1905 ab jemals auf ein Jahr 
die Raucherlaubnis zu erteilen, jedoch unter der Bedingung, daß der 
Erlaubnisschein auch während der zugestandenen Frist zurück 
gegeben werden müsse, sobald sein Inhaber Formosa verlasse. Diese 
Anordnung schien vor allem auch deshalb geboten, weil infolge des 
Aufschwungs der Industrie allenthalben lebhafte Nachfrage nach 
Arbeitskräften herrschte. Sie war am bequemsten aus den Formosa 
gegenüberliegenden südchinesischen Küstengegenden zu decken, aber 
das Verbot des Opiumrauchens schreckte die Arbeiter ab. Deshalb 
wurde der obige Beschluß zur Ausführung gebracht und zwar aus 
begreiflichen Gründen gleichzeitig mit der Veröffentlichung einer 
Kontrollordnung für die chinesischen Arbeiter. Hiernach erlangen 
jährlich 1000 bis 1500 Arbeiter die Erlaubnis zum Opiumrauchen, im 
Jahre 1909 z. B. 1530 Männer und 23 Frauen. 
Die Aufsicht über die sämtlichen mit dem Opium in Zusammen 
hang stehenden Einrichtungen und Maßnahmen wurde seit Errichtung 
des Zivil Verwaltungsamtes im April 1896 durch das Sanitätsbureau 
geführt und ist ständig bei diesem geblieben; bei den Distrikt 
ämtern wurden die Opiumsachen von Anfang an durch die Polizei 
abteilungen erledigt. In Taihoku, Tainan und anderen wichtigeren 
Konsumtionsorten wurden eine Anzahl Schutzleute ausschließlich 
zur Beaufsichtigung der Opiumraucher bestellt. 
Mit diesem maßvoll prohibitiven Vorgehen verbanden sich jedoch 
positive Maßregeln. Man klärte nicht nur die Jugend in der Schule 
über die mit dem Opiumgenusse verknüpften schweren Schädigungen 
auf, sondern ging vor allem auch darauf aus, Individuen, die von 
selbst den Wunsch hatten, sich das Opiumrauchen abzugewöhnen, 
die Heilung zu ermöglichen. Daher setzte das Generalgouvernement 
bei der Kommission für Gesundheitspflege ein besonderes Komitee 
ein mit dem Aufträge, ein wirksames Heilverfahren zu erforschen. 
Später wurde dieses Arbeitsfeld der Kommission zur Erforschung
	        

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Die Hygienischen Verhältnisse Der Insel Formosa. [Verlag nicht ermittelbar], 1911.
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