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Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

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Bibliographic data

fullscreen: Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

Monograph

Identifikator:
1028803753
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47137
Document type:
Monograph
Title:
Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
Place of publication:
Dresden
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 232 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
22. Giftschlangen und Giftschlangenbisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
  • Title page
  • Contents
  • 1. Geographisches
  • 2. Das Klima
  • 3. Die Bevölkerung
  • 4. Organe der öffentlichen Gesundheitspflege
  • 5. Quarantänewesen
  • 6. Das Institut für experimentelle Forschungen zu Taihoku
  • 7. Die medizinische Schule zu Taihoku
  • 8. Hospitäler
  • 9. Ärzte, Hebammen und Krankenpflegerinnen
  • 10. Apotheker- und Arzneimittelwesen
  • 11. Hygienische Malznahmen in den Städten
  • 12. Wasserversorgung
  • 13. Kanalisation
  • 14. Nahrungsmittelkontrolle
  • 15. Markthallen und Schlachthäuser
  • 16. Pest
  • 17. Andere Infektionskrankheiten
  • 18. Die Malaria
  • 19. Über einige endemische Krankheiten
  • 20. Das Opium
  • 21. Arznei- und Giftpflanzen
  • 22. Giftschlangen und Giftschlangenbisse
  • 23. Mineralquellen
  • 24. Begräbnisplätze und Krematorien sowie Beerdigungs- und Feuerbestattungswesen
  • 25. Die Sanitätskassen
  • 26. Die ordentlichen Ausgaben für sanitäre Zwecke
  • 27. Gefängniswesen
  • 28. Statistik

Full text

192 
Schuppen niederfällt. Der Hauptbestandteil des Giftes ist Haemorrha- 
gin; Haemolysin und Neurotoxin sind darin nur in geringem Maße 
enthalten. Das getrocknete Gift tötet Meerschweinchen im Verhält 
nis von 5 mg pro 1 kg Körpergewicht. In der Regel ruft das Gift 
heftige lokale Entzündung und Gewebsnekrose hervor. Der Biß der 
Schlange ist selten, aber äußerst gefährlich. 
2. Trimeresurus gramineus Shaw. 
Syn.: Tr. viridis, erythrurus usw. 
Diese Schlange, Baum- oder Kletterlochotter genannt, lebt auf 
den Bäumen und ist in Gebirgsgegenden fast überall anzutreffen. 
Sie hat durchschnittlich eine Ränge von 60 cm, wovon auf den 
greiffähigen Schwanz ein Fünftel entfällt. Ihr Kopf ist groß, der 
Scheitel mit sehr kleinen Schuppen bedeckt, das Supraokularschild 
auffallend umfangreich. Der schlanke Reib ist mit 21 Reihen ge 
kielter Schuppen bedeckt; auf jeder Seite zieht sich eine weiße Rinie 
von der Schläfe bis zum Schwanz hin. Der Schwanz ist schlank und 
am Ende rötlichbraun oder dunkelbräunlich gefärbt, während die 
Schlange im übrigen gelblichgrün aussieht. Ihr Gift produziert sie 
nur in kleinen Mengen. Es ist hellgelb und fällt beim Eintrocknen 
in Gestalt schöner goldgelber Schuppen nieder. Der Biß der Schlange 
ist sehr häufig und verursacht heftige Entzündung. Diese geht jedoch 
regelmäßig in Heilung über; der Tod tritt äußerst selten ein. 
j. Trimer esurus mucrosquamatus Cantor. 
Diese Schlange unterscheidet sich von Trimeresurus flavoviridis 
der Riukiuinseln, mit dem sie im übrigen viel Ähnlichkeit hat, durch 
eigentümliche zickzackförmige, an den Rändern schön goldgelb ge 
säumte Rückenflecke. Der Scheitel des starken Kopfes ist mit 
kleinen Schuppen und zwei großen Supraokularschildern bedeckt. 
In dem kleinen Oberkiefer sitzt auf beiden Seiten ein langer Gift 
zahn sowie ein Ersatzzahn. Der schlanke Reib ist mit 25—27 Reihen 
gekielter Schuppen bekleidet. Die Schlange erreicht nicht selten 
eine Ränge von 125 cm und mehr. Der Schwanz ist sehr schlank. 
Die in den Giftdrüsen enthaltene Flüssigkeit ist gelblich, reagiert 
schwach sauer und zeigt Biuretreaktion; durch Eintrocknen wird 
sie zu einer sehr schönen gelblichen kristallinischen Masse. Diese
	        

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Die Hygienischen Verhältnisse Der Insel Formosa. [Verlag nicht ermittelbar], 1911.
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