Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Full text: Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

Monograph

Identifikator:
1028803753
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47137
Document type:
Monograph
Title:
Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
Place of publication:
Dresden
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 232 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3. Die Bevölkerung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
  • Title page
  • Contents
  • 1. Geographisches
  • 2. Das Klima
  • 3. Die Bevölkerung
  • 4. Organe der öffentlichen Gesundheitspflege
  • 5. Quarantänewesen
  • 6. Das Institut für experimentelle Forschungen zu Taihoku
  • 7. Die medizinische Schule zu Taihoku
  • 8. Hospitäler
  • 9. Ärzte, Hebammen und Krankenpflegerinnen
  • 10. Apotheker- und Arzneimittelwesen
  • 11. Hygienische Malznahmen in den Städten
  • 12. Wasserversorgung
  • 13. Kanalisation
  • 14. Nahrungsmittelkontrolle
  • 15. Markthallen und Schlachthäuser
  • 16. Pest
  • 17. Andere Infektionskrankheiten
  • 18. Die Malaria
  • 19. Über einige endemische Krankheiten
  • 20. Das Opium
  • 21. Arznei- und Giftpflanzen
  • 22. Giftschlangen und Giftschlangenbisse
  • 23. Mineralquellen
  • 24. Begräbnisplätze und Krematorien sowie Beerdigungs- und Feuerbestattungswesen
  • 25. Die Sanitätskassen
  • 26. Die ordentlichen Ausgaben für sanitäre Zwecke
  • 27. Gefängniswesen
  • 28. Statistik

Full text

DAS ÖSTERREICHISCHE TABAKMONOPOL 
l. Die k. k. Tabakregie — Vorkriegszeit und 
Weltkrieg. 
Die bald hundertfünfzigjährige Geschichte der öster- 
‚eichischen Tabakregie verlief bis zum Weltkriege in 
siner ruhigen Linie stetiger Aufwärtsentwicklung. Bei 
Kriegsausbruch hatte das österreichische Tabak- 
nmonopol den Bedarf an Rauchmaterial für eine 
Bevölkerung von rund dreißig Millionen Köpfen 
zu befriedigen. Es verfügte über 30 Tabakfabriken, 
18 Verschleißmagazine, sowie 7 Ämter für die Ein- 
lösung der im Inlande gebauten‘ Tabake und be- 
schäftigte insgesamt rund 1200 Beamte und 27.000 
Arbeiter. Die Zentralleitung oblag der k. k. General- 
direktion in Wien (siehe Abb. I). Deren vornehm- 
ste Aufgabe bestand in der Beschaffung der Rohstoffe 
and in der Organisation und Überwachung der Er- 
zeugung. Die Organisation und Überwachung des 
Verschleißes war dem k. k. Finanzministerium und 
den ihm unterstellten Finanzbehörden (Landesdirek- 
tionen, Bezirksdirektionen, Kontrollbezirksleitungen 
zw. Direktionen und Inspektoraten) vorbehalten. 
er Ankauf der Rohstoffe erforderte zwar reiche Er- 
ahrungen, bereitete aber keine Schwierigkeiten, denn 
lie k. k. Tabakregie verfügte über altbewährte Ein- 
z:aufsverbindungen auf dem Weltmarkte. Die für die 
illigen Erzeugnisse in großen Mengen benötigten 
Tabake wurden teils durch Anbau im Inlande 
ınter Anleitung und Aufsicht der Generaldirektion 
zewonnen, teils aus den ungarischen Ernten 
ıuf Grund eines mit der ungarischen Tabakregie ge- 
ichlossenen Vertrages angekauft. 
Die Bezahlung der zumeist im Frühjahre und Herbst 
älligen großen Beträge für Tabaklieferungen aus dem 
\uslande bereitete der k. k. Tabakregie keine 
Schwierigkeiten. Innerhalb des finanzgesetzlich zur 
Verfügung stehenden Kredites standen ihr die benö- 
:igten Summen jederzeit zur Verfügung. Die Zahlungen 
wurden durch die Österreichisch-ungarische Bank in 
Devisen geleistet, deren Kurs damals nur ganz ge- 
ingfügigen Schwankungen unterlag. 
In den Magazinen der k. k. Tahbakregie lagerte 
stets ein für einen mehrjährigen Bedarf ausreichender 
Vorrat, der das österreichische Tabakmonopol vom 
Ausfalle einzelner Ernten und von spekulativen Ein- 
Jüssen unabhängig machte und die gleichmäßige Be- 
ichaffenheit der. Fabrikate bei fast konstanten Ge- 
stehungskosten sicherte. 
Die in altüberlieferten Erfahrungen ver- 
ankerten Fabrikationsmethoden der k. k. 
Tabakregie wurden von einer für ihr ganzes Leben 
dem Unternehmen verbundenen Beamten- und Ar- 
beiterschaft aufs genaueste eingehalten. Dennoch blieb 
Erstarrung vermieden. In den wissenschaftlichen Ab- 
teilungen der Generaldirektion wurden alle Neuerun- 
gen auf dem Gebiete des Tabakbaues und der 
Tabakverarbeitung aufmerksam verfolgt und erprobt; 
eigene Forschungsarbeiten führten zu Verbesserungen 
aller Art und auch der Erfahrungsaustausch der 30 
Fabriken zeitigte reiche Früchte. 
Die gewiß nicht leichte Aufgabe, die Rauchbedürf- 
nisse einer national, kulturell und sozial so differen- 
zierten Bevölkerung wie die des alten Österreich zu 
befriedigen, hatte die k. k. Tabakregie mit vollem 
Abb. 1. Generaldirektionsgebäude
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

10 Jahre Wiederaufbau. Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H., 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.