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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
1028803753
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47137
Document type:
Monograph
Title:
Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
Place of publication:
Dresden
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 232 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
10. Apotheker- und Arzneimittelwesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

Staädtisches Dasein und bürgerliche Gesellschaft. 249 
höfe in Thorn, Elbing und anderen preußischen Städten zu zählen, 
deren ursprüngliche Form gegen Beginn des 14. Jahrhunderts 
aus dem handelsbefreundeten England herübergebracht war. 
Die Geselligkeit in all diesen Genossenschaften, in denen 
fast alles persönliche Leben außerhalb der Familie verlief, war 
dein konventionell. Und hatte der konventionelle Gesellschaftston 
des Rittertums unter der Teilnahme der Frauen doch immer 
noch eine Fülle idealer und somit der persönlichen Durchbildung 
fähiger Momente aufgewiesen, war unter seiner Blässe gleich— 
wohl noch die Entfesselung der Phantasie, die Individualisierung 
des Genusses möglich gewesen, so ging jetzt, in den vornehm⸗ 
dürgerlichen Kreisen des 14. Jahrhunderts, welche die Frauen 
zum Teil wieder aus der Geselligkeit ausstießen, die Konvention 
in Pedanterie und die gebundene Sitte in formales Gesetz über. 
Noch heute können wir uns von dem geselligen Treiben 
dieser Zeit eine Vorstellung machen, wenn wir in Gesellschafts⸗ 
räume eintreten, die ihren Charakter in guter Erhaltung vergegen— 
wärtigen. In dem Hause der Schiffergesellschaft zu Lübeck be— 
findet sich ein heller, saalartiger Raum, mit Bildern biblischen 
Inhaltes über einer Holztäfelung geschmückt, von der Decke 
herabhängend Kronleuchter und Laternen, Schiffsmodelle und 
Seltenheiten ferner Seefahrt. In ihm steht im parallelen Ver⸗ 
lauf nebeneinander eine Reihe von Bänken, die fest am Boden 
befestigt sind, und deren Lehnen, nach Art gotischer Kirchen⸗ 
stühle, hochgezogen, vollkommen trennende Schranken bilden, so 
daß die auf einer Bank sitzenden Genossen die der anderen, 
enseits der Schranke befindlichen Vank nicht sehen können. 
Vor den Bänken stehen rohe Tische. Die ganze Anordnung 
weist jedem Genossen einen unverrückbar bestimmten, ihn an 
gewisse Personen bindenden Plat an; kein Genosse, wo er auch 
sitzt, ist in der Lage, die ganze Gesellschaft zu überblicken; nur 
der Vorstand, der den Bänken quervor an besonders erhöhtem 
Tische thront, vermag alle zu sehen — und alle zu leiten. 
So kam man zusammen, so tafelte man; an solchem Ort 
derdiente man sich durch Zahlung eines gemeinsamen Essens 
einen höher geachteten Platz als bisher; hier sprach man nach
	        

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Gesetz Betreffend Kinderarbeit in Gewerblichen Betrieben. Verlag von Gustav Fischer, 1904.
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