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Das Hotel- und Gastgewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Das Hotel- und Gastgewerbe

Monograph

Identifikator:
1028803753
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47137
Document type:
Monograph
Title:
Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
Place of publication:
Dresden
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 232 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Hotel- und Gastgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Auftakt
  • 2. Der Wert zielbewußter Propaganda
  • 3. Was bezweckt die Reklame?
  • 4. Vom Wert der Zeitungsreklame
  • 5. Welche Zeitungen und Zeitschriften wähle ich für meine Propaganda?
  • 6. Die technische Gestaltung des Inserats
  • 7. Die Anzeige im Restaurantbetrieb
  • 8. Der Reim in der Reklame
  • 9. Die Zeitstrophe in der Reklame
  • 10. Vorsicht! Der Setzkasten ist oft des Inserenten Feind
  • 11. Groteske Reklame durch orthographische Schnitzer
  • 12. Dauerwerbung durch das Kennzeichen
  • 13. Gemeinschaftsreklame der Hotels mit dem Kurort
  • 14. Kombinierte Anzeigereklame
  • 15. Ausnützung technischer Betriebseinrichtungen und die Reklame dafür
  • 16. Kollektivpropaganda durch korporative Vereinsreklame
  • 17. Die Anzeige auf dem gastgewerblichen Arbeitsmarkt
  • 18. Der Inserent und der Zeitungsverleger
  • 19. Der "Blickfang"
  • 20. Propagandawinke für ein ungenügend besuchtes Hotel
  • 21. Der illustrierte Faltprospekt
  • 22. Der Wert guter und die Schädlichkeit schlechter Werbeschriften
  • 23. "Unzweckmäßige" und "richtige" Formate der Werbeschriften
  • 24. Die illustrierte Werbebroschüre
  • 25. Unzweckmäßige Werbebroschüren privater Verleger
  • 26. Aparte, nicht schablonenhafte Werbemittel
  • 27. Eine nicht alltägliche Broschüre
  • 28. Hotelbroschüren für Autotouren und Schlittenfahrten
  • 29.Feuilletonistische Werbung für einen Kurort und ein Kur-Hotel
  • 30. Feuilletonistische Werbung für ein Großstadthotel
  • 31. Feuilletonistische Werbung für ein mondänes Gesellschafts-Etablissement
  • 32. Groteske Werbung für ein hypermodernes Hotel
  • 33. Die Kofferetikette als reisender Propagandist
  • 34. Die Kofferetikette und das Abziehplakat
  • 35. Die heitere oder satirische Episode in der Kurortwerbung
  • 36. Ausnützung der Gelegenheiten
  • 37. Propaganda durch Mediziner
  • 38. Studienreise der Ärzte
  • 39. Wissenschaftliche Studienreisen
  • 40. Erholungsreisen und Reisestipendien als Belohnung
  • 41. Ferien für Jugendliche
  • 42. Wie und wann wirkt und wirbt das Plakat?
  • 43. Anregungen und praktische Beispiele für Preisausschreiben und Wettbewerbe
  • 44. Die Preiskonkurrenzen beim Sommersport
  • 45. Die Preiskonkurrenzen beimWintersport
  • 46. Verhängnisvolle Wettbewerbe und Preisausschreiben
  • 47. Wissenschaftliche Sportwochen oder Sporttage
  • 48. Die Mitarbeit der Schriftsteller und Journalisten
  • 49. Journalistische Studienfahrten
  • 50. Vaterländische Werbemethoden
  • 51. Gefährliche Indiskretionen bei der Werbung
  • 52. Briefpapier als Werbehelfer
  • 53. Der Briefumschlag als Werber
  • 54. Die Propagandawirkung des Namens
  • 55. Ein internationales Wert-Kennzeichen für Hotels
  • 56. Wie fessele ich meine Gäste?
  • 57. Die Werbung für das eigene Hotel-Restaurant
  • 58. Die Schlüssel-, beziehungsweise Zimmerkarte als Werber
  • 59. Ein kleiner, aber fleißiger Propagandist: die Ansichtskarte
  • 60. Der Sprechbrief
  • 61. Gästewerbung durch Briefe
  • 62. Der Auslands-Werbebrief
  • 63. Propagandamöglichkeiten
  • 64. Stadtwappen und Reklame
  • 65. Wann "empfiehlt" sich die Empfehlungskarte?
  • 66. Die Farbe in der Reklame
  • 67. Das gute Lichtbild als Propagandahelfer
  • 68. Wichtige Kleinigkeiten im gepflegten Hotelzimmer sind ausgezeichnete Werbehelfer
  • 69. Werbeprogramm eines großen internationalen Kurortes und Sportplatzes
  • 70. Arbeitsprogramm eines Kurort-Werbefachmannes
  • 71. Der Kurdirektor
  • 72. Fremdenverkehrsvereine
  • 73. Das Kaffeehaus in seiner Heimat
  • 74. Der Wert persönlicher Beziehungen
  • 75. Wie sorge ich für mein und ein gutes Andenken?
  • 76. Die Propaganda im Ausland
  • 77. Bilder, die in Amerika gefallen und werbend wirken
  • 78. Vom Wohltun
  • 79. Die Modenschau im mondänen Hotel
  • 80. Der Propagandawert von Kongressen und Ausstellungen
  • 81. Der Ruhetag der Frauen
  • 82. Die Werbeaktion "Der aufmerksame Ehemann"
  • 83. Das "Wochenende" und seine Organisierung
  • 84. Nach dem Theater. - Nach der Abendunterhaltung
  • 85. Eine kleine Werbekampagne anläßlich eines besonderen Ereignisses
  • 86. Der Rundfunk als Werber
  • 87. Propaganda durch den Film
  • 88. Proteste gegen Filmreklame im Theater
  • 89. Reklame durch Licht
  • 90. Die Reklame an der Landstraße
  • 91. Die negative Reklame
  • 92. Der geschulte Reklamefachmann
  • 93. Die Anzeigenzentrale des Reichsverbandes der Deutschen Hotels, Restaurants und verwandter Betriebe E. V.
  • 94. Die Reichszentrale für Deutsche Verkehrswerbung
  • 95. Die Fremdenverkehrskommission der Bundesländer Wien und Niederösterreich
  • 96. Die Schweizer Verkehrszentrale
  • 97. Die italienische U-N-I-T-I
  • 98. Die italienische ENIT
  • 99. Der Verband Deutscher Reklamefachleute E. V.
  • 100. Die Tätigkeit der Annoncenexpeditionen
  • 101. Schutz vor zudringlichen Anzeigenwerbern und zweifelhaften Reklameunternehmungen
  • 102. Tricks wilder Adreßbuchunternehmer
  • 103. Versand der Werbeschriften
  • 104. Erfolgskontrolle der Propagandamaßnahmen
  • 105. Reisebureaus sowie Hotel- und Fremdenverkehrs-Werbung
  • 106. Adressen von Reise- und Verkehrsbureaus
  • 107. Adressen von Konsulaten
  • 108. Ausklang

Full text

pas hier einen gewissen Druck auszuüben vermöchten. Wie 
lange dieser die Entwicklung zurückzudiämmen vermag, läßt 
sich heute noch nicht sagen. So viel aber ist sicher, daß wir 
hier erst an einem Anfang stehen und damit zu rechnen haben, 
daß der Prozeß sich in dieser Richtung mit Riesenschritten 
weiter vollziehen wird. Besonders die verhältnismäßig hohen 
Ein- und Ausfuhrziffern, die noch im Verkehr mit Neuseeland, 
Australien, Südafrika bestehen, erklären sich zum Teil aus dem 
Druck, den das in den Kolonien angelegte Kapital ausgeübt. Un- 
geachtet der geographischen Lage, die auf näher gelegene 
Märkte hinweist, treibt z. B. Neuseeland wenig Handel mit 
Australien, und Kanada noch nicht ausschließlich mit den Ver- 
einigten Staaten. Hier muß die wirtschaftliche Vernunft wieder 
den Kapitalinteressen weichen; nicht der kurze Handelsweg und 
die billigen Kommunikationen werden gewählt, sondern die Waren 
legen den langen und sie verteuernden Weg zurück, weil be- 
stimmte Kapitalistengruppen es befehlen. Dazu kommt, daß die 
Kolonien sich mit hohen Zollmauern auch gegenüber dem eigenen 
Mutterland umgeben haben. Schon in den letzten Jahrzehnten 
des vorigen Jahrhunderts gehörten in den australischen und 
kanadischen Häfen Zölle, die bis zu 40% des Wertes ausmachten, 
durchaus nicht zu den Seltenheiten, Seither haben die Kolonien 
keine größere Bereitwilligkeit gezeigt, ihre aufstrebenden In- 
dustrien dem Mutterlande zum Opfer zu bringen. 
Selbst in einem so ausgedehnten Kolonialreich wie England 
konnte der Autarkiegedanke als Begründung der Kolonialpolitik 
in der Zeit der zunehmenden weltwirtschaftlichen Verflechtung 
nicht standhalten. Die einzigen Rohstoffe, die das englische 
Weltreich in der Höhe seines Eigenbedarfs und darüber hinaus 
erzeugt, sind Kohle und Jute. Bei allen anderen Stoffen ist das 
Reich auf Einfuhr angewiesen, Es erzeugt in Prozent seines Be- 
darfs: Eisenerz 67, Zinn 60, Blei 25, Petrol 3; Wolle 80, Baum- 
wolle 25, Seide 3, Gummi 75; Fleisch 70, Gerste 30, Reis 60, Ge- 
treide (insgesamt) 50, Kaffee 11, Früchte 10, Zucker 6, Tabak 6, 
Mais 5, um nur die wichtigsten Nahrungs-, Genuß- und Ge- 
brauchsmittel zu nennen. So bleibt das mächtigste und aus- 
gedehnteste  Kolonialreich als ganzes doch in starkem Maße 
angewiesen auf die Einfuhr aus dem Ausland. Eine Gesamt- 
übersicht über den englischen Außenhändel nach den verschie- 
denen Ländern ergibt, daß er in den Dominions nur in Ägypten, 
außerdem im Sudan und in Nigerien gestiegen ist. Hier geht die 
Zunahme parallel mit dem Ausfall des deutschen Außenhandels. 
Gesunken ist der relative Anteil Englands besonders in Britisch- 
Indien, Ceylon, den Straits Settlements, Kanada und Südafrika, 
in jenen Teilen also, in denen die Industrialisierung und Kapi- 
talisierung stark zugenommen hat.
	        

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Arbeiterschaft Und Kolonialpolitik. Laub, 1928.
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