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Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands

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Bibliographic data

fullscreen: Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands

Monograph

Identifikator:
1028803877
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42731
Document type:
Monograph
Author:
Prokopovič, Sergej Nikolaevič http://d-nb.info/gnd/116304774
Title:
Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
J. C. B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (88 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Das Volkseinkommen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

z 4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
staatlichen Steuern; 3. Inanspruchnahme gewisser Steuern durch 
die Selbstverwaltungskörper und anderer durch den Staat; 4. Teilung 
des Steuerertrages zwischen Staat und Selbstverwaltung; 5. Sub- 
vention der Selbstverwaltung durch den Staat oder umgekehrt. Am 
wenigsten vorteilhaft hält Seligman die erste und fünfte Methode. 
Speziell für die Vereinigten Staaten hält er die Scheidung nach 
Quellen für das Zweckmäßigste: der Staat soll namentlich die 
direkten Steuern nehmen, das Prinzip nach der Leistungsfähigkeit 
anwenden, die Selbstverwaltungskörper besonders die Gebühren 
nach dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung. Doch soll auch 
dieses Verfahren nicht bis ins Außerste durchgeführt worden. Den 
meisten Erfolg dürfte eine Kombination der zweiten, dritten und 
vierten Methode bieten. 
Im Deutschen Reich hatten die direkten Steuern als Reichs- 
steuern von jeher viele Freunde. Die Vielheit und Unvollkommen- 
heit der direkten Steuern, sowie die große Zahl der auf ihre Finanz- 
hoheit eifersüchtigen Einzelstaaten bildeten aber ein Hindernis der 
Einführung der direkten Steuern. Es galt fast als unumstößliches 
Prinzip, daß das Reich von den indirekten Steuern lebe, die KEinzel- 
staaten von den direkten, was aber einer gesunden Entwicklung der 
Finanzen hier und dort manche Hindernisse in den Weg legte. 
Und dies um so mehr, als demzufolge der Bundesrat der Einführung 
von direkten Steuern stets entgegen war, während die sozlaldemo- 
kratische Partei die stärkere Inanspruchnahme der indirekten Steuern 
verweigerte !). Der Weltkrieg schuf hier keine Wandlung und die 
Eifersucht zwischen Staats- und Reichssouveränität führte zu fort- 
währenden Komplikationen, das Reich mußte sich um die direkten 
Steuern herumdrücken ?). Trotzdem mußten direkte Steuern — 
eventuell unter dem Nämen Beiträge statt Steuern (Wehrbeitrag) 
— eingeführt werden. Eine Zeitlang herrschte auch eine gewisse 
Vorliebe für Zölle und indirekte Steuern und man war bestrebt, 
dieselben aus wirtschaftspolitischen Gründen zu erhöhen. Trotzdem 
begegnen wir schon frühe der Idee einer Reichseinkommensteuer ; 
dieselbe war, wie Vocke sagt, nicht unrichtig, sondern bloß ver- 
!) Im Jahre 1916 hat der Minister von Röderern in seiner Antrittsrede 
hierüber Beschwerde geführt. Im Gegensatze hiermit steht eine Außerung (1916) 
des bayerischen Finanzministers Breunig, der sich gegen direkte Reichssteuern 
verwahrte. Auch Bredt vertritt die Ansicht, daß die direkten Steuern den 
Einzelstaaten, die indirekten dem Reich gehören (Die Besteuerung‘ nach der 
Leistungsfähigkeit, Leipzig 1911, S. 240). Uberdies sollen die über das KEin- 
kommen hinausgehenden Einnahmen (Erbschaft und Wertzuwachs), dann das 
Kapital durch Reichsverkehrssteuern herangezogen werden. 
?) Im Jahre 1919 siegen dann endlich — wie wir sogleich sehen werden — 
die direkten Steuern und gelangen in die Kompetenz des Reiches. 
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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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