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Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands

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Bibliographic data

fullscreen: Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands

Monograph

Identifikator:
1028803877
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42731
Document type:
Monograph
Author:
Prokopovič, Sergej Nikolaevič http://d-nb.info/gnd/116304774
Title:
Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
J. C. B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (88 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Die Steuerlast und das Kapitalwachstum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands
  • Title page
  • Erstes Kapitel. Das Volkseinkommen
  • Zweites Kapitel. Die Steuerlast und das Kapitalwachstum
  • Drittes Kapitel. Die Zollpolitik
  • Contents

Full text

56 
äußert sich nicht nur in der Größe der Steuern, sondern auch im 
Charakter der Besteuerung in der Vorherrschaft der einen oder 
anderen Form der Steuererhebung. 
Im russischen Budget spielen die indirekten Steuern und Zölle 
eine dominierende Rolle. 
So betrugen im Jahre 1909: 
Direkte Steuern ....... 205,3 Milk Rubel 12,7 °/o 
Indirekte Steuern und Zölle . . 1205,9 » * 74,4 11 
Domänen und Staatsbetriebe . . 208,8 » » 12,9 » 
Somit werden 3 / 4 des Budgets in Form von indirekten Steuern 
erhoben, die hauptsächlich die arbeitenden Klassen belasten *). In 
den Reichsetatentwürfen und in den Berichten bezüglich ihrer 
Durchführung wird diese Tatsache immer vertuscht, und zwar durch 
die Aufnahme in das Budget der Exploitationsausgaben sowie der 
umlaufenden Einnahmen, die im Jahre 1909 eine angesehene Summe 
von 900 Millionen Rubel erreicht haben. 
Da seit dem Jahre 1909 der Finanzminister bei der Berech 
nung der indirekten Größe der einzelnen Posten des Ausgabe 
budgets die Betriebsausgaben der Reichsbetriebe sowie einiger 
anderen umlaufenden Ausgaben nicht mehr berücksichtigt, so ist 
es jetzt um so weniger angebracht, die umlaufenden Eingänge im 
Einnahmebudget beizubehalten. Im Etatentwurf für das Jahr 1909 
finden wir zwei Berechnungen des Ausgabebudgets: 
Schuldentilgung und 
Gesamtetat 
Der Reinetat 
Zinsen .... 
396,7 Mill. Rub. odei 
-16 °|o 
396 Mill. Rub. oder 
23,7% 
Heer und Flotte 
536,4 » 
21,7 » 
536 
32,0 » 
Reichsbetriebe . . 
784,1 » » » 
31,7» 
» » » 
» 
Verwaltung und an- 
dere Ausgaben . 
755,o » 
30,6 » 
742,2 » » » 
44,3 » 
Zusammen 
2472,2 Mill. Rub. 
i 675, 3 Mill. Rub. 
') Gerade dieses Vorherrschen der indirekten Steuern in unserem Budget 
ermöglichte die Tatsache, wonach die Reichssteuern nicht entsprechend der 
Entwicklung der Produktivkräfte des Reiches wuchsen, sondern entsprechend 
der Zunahme der Tauschwirtschaft, die sich auf Kosten der Naturalwirtschaft 
vollzog. Alle Produkte des Massenkonsums sind bei uns mit Steuern belegt. 
Wollte der Bauer Kaufprodukte konsumieren (statt Kienspan Petroleum, statt 
Leinwand Baumwolle gebrauchen), geriet er sofort in die Steuermaschine. 
Der Zuwachs von Staatssteuern kann daher auch bei einer Stagnation der 
Produktivkräfte stattfinden, und zwar infolge der ununterbrochenen Ver 
drängung der Natural- durch die Tauschwirtschaft.
	        

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