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Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands

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Bibliographic data

fullscreen: Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands

Monograph

Identifikator:
1028803877
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42731
Document type:
Monograph
Author:
Prokopovič, Sergej Nikolaevič http://d-nb.info/gnd/116304774
Title:
Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
J. C. B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (88 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Die Steuerlast und das Kapitalwachstum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands
  • Title page
  • Erstes Kapitel. Das Volkseinkommen
  • Zweites Kapitel. Die Steuerlast und das Kapitalwachstum
  • Drittes Kapitel. Die Zollpolitik
  • Contents

Full text

62 
in den Jahren 1906—1908, und zwar auf Rechnung des ein 
heimischen Kapitals, einen bedeutenden Aufschwung. Die Ur 
sachen, warum die russische Industrie die auf den auswärtigen 
Märkten in den Jahren 1905—1907 en masse vorhandenen freien 
Kapitalien nicht ausnützte, liegen also nicht dort, wo sie Tugan- 
Baranowsky x ) sucht, sondern im traurigen Zustande des Reichs 
kredits, der durch den russisch-japanischen Krieg, durch die Re 
volution und die Auflösung der ersten zwei Reichsdumas herbei 
geführt wurde. 
Analog des Industrieaufschwunges am Ende der neunziger 
Jahre können wir ein neues Aufblühen der russischen Industrie 
erst bei einer neuen Konvertiou der russischen inneren Anleihen 
und Ausgabe einer 3b'2 °/oigen Rente erwarten. Dann werden die 
russischen Fonds sich wiederum nach dem Auslande begeben, auf 
dem inneren Markte aber werden sich Geldmittel befreien, die so 
unentbehrlich für unsere Industrieentwicklung sind. Selbstver 
ständlich ist eine solche Konvertion nur dann möglich, wenn die 
westeuropäischen Märkte von flüssigem Gelde überhäuft sind, das 
heißt, bei einem Aufschwung der Industrie. 
Der materielle Wohlstand Rußlands kann nicht somit durch die 
Heranziehung des ausländischen Kapitals geschaffen werden. Unsere 
Industrie kann nicht auf die Beine gebracht werden durch die Er 
sparnisse der Franzosen, Engländer oder die der Deutschen. Bei 
dieser Sachlage wären wir zur ökonomischen Rückständigkeit und 
Armut verurteilt, hätten nicht in den letzten Jahren in der russi 
schen Volkswirtschaft selbst einige Veränderungen stattgefunden, 
die unsere wirtschaftliche Zukunft in einem etwas anderen Lichte 
') Prof. Tugan-Baranowsky ist überhaupt geneigt, die Schwankungen der 
russischen Industrie den industriellen Krisen gleichzustellen, die die west 
europäischen und amerikanischen Länder erlebt haben. Indessen ist zwischen 
beiden Erscheinungen ein wesentlicher Unterschied zu verzeichnen. Die in 
dustriellen Krisen in England und Deutschland sind durch die Veränderungen 
in der Akkumulation des heimischen Kapitals hervorgerufen; in Rußland aber 
hängen die Schwankungen der Industrie vom Zufluß des ausländischen Kapitals 
ab. Die Tugan-Baranowskysche Krisentheorie ignoriert vollkommen die Frage 
nach der Herkunft des Kapitals, das die Industrie befruchtet und belebt. 
Einen weiteren Mangel dieser Theorie bildet die Behauptung, wonach in den 
Zeiten der Depression das Kapital sich in Geldform und nicht in Form von 
Waren akkumuliert. Diese Behauptung entspricht nicht der Wirklichkeit, 
worauf ich schon 10 Jahre zurück in meinem Buche: »Zur Kritik der Marx- 
schen Theorien«, 1901 (russisch) hingewiesen habe. (Vgl. S. 139—146.)
	        

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Über Die Bedingungen Der Industriellen Entwicklung Russlands. J. C. B. Mohr (Paul Siebeck), 1913.
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