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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
1028804180
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48229
Document type:
Monograph
Author:
Lepsius, Bernhard http://d-nb.info/gnd/11694563X
Title:
Deutschlands chemische Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Georg Stilke
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (107 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

40 
Zweiter Teil. Handel. I. Die Volkswirtschaft. 
ihn erzeugt haben; ein anderer hat seinen Lauf vollendet, wenn er aus einer Wirt 
schaft in die andere übergegangen ist. 
Aber es wird heute auch in dem entlegensten Bauernhöfe kein Sack Weizen 
mehr produziert ohne Zusammenhang mit dem Ganzen des volkswirtschaftlichen 
Verkehrs. Wird er auch im Hause des Produzenten konsumiert, so ist doch ein guter 
Teil der Produktionsmittel (der Pflug, die Senfe, die Dreschmaschine, der künstliche 
Dünger, das Zugtier usw.) verkehrsmäßig erworben, und der Selbstverbrauch findet 
nur statt, wenn er nach den Marktverhältnissen wirtschaftlich erscheint. Auch der 
Sack Weizen ist mit einem festen Faden an das große kunstvolle Gewebe des volks 
wirtschaftlichen Verkehrs angeknüpft. Und so sind wir es alle mit unserem wirtschaft 
lichen Tun und Denken. 
2. Die Volkswirtschaft. 
Von Karl Bücher. 
Bücher, Die Entstehung der Volkswirtschaft. In: Die Entstehung der Volkswirt 
schaft. Vorträge und Versuche. 8. Ausl. Tübingen, H. Laupp, 1911. S. 135—142. 
Die Ausbildung der Volkswirtschaft ist im wesentlichen eine Frucht der 
politischen Zentralisation, welche gegen Ende des Mittelalters mit der Entstehung 
territorialer Staatsgebilde beginnt und in der Gegenwart mit der Schöpfung des 
nationalen Einheitsstaates ihren Abschluß findet. Die Zusammenfassung der wirt 
schaftlichen Kräfte geht Hand in Hand mit der Beugung der politischen Sonder 
interessen unter die höheren Zwecke der Gesamtheit. 
In Deutschland sind es die größeren Territorialfürsten, welche die moderne 
Staatsideee im Kampfe mit dem Landadel und den Städten zum Ausdruck zu bringen 
suchen, — freilich vielfach unter großen Schwierigkeiten, namentlich wo die Territorien 
arg zersplittert waren. Schon seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bemerken 
wir hier mancherlei Anzeichen eines engeren wirtschaftlichen Zusammenschlußes: die 
Schaffung einer Landesmünze an Stelle der vielen städtischen, den Erlaß von Landes 
ordnungen über Handel, Märkte, Gewerbebetrieb, Forstwesen, Bergwerke, Jagd und 
Fischerei, die allmähliche Ausbildung des fürstlichen Privilegien- und Konzessions 
wesens, den Erlaß von Landrechten, welche größere Rechtseinheit herbeiführten, die 
Entstehung eines geordneten Staatshaushaltes. 
Während aber in Deutschland noch jahrhundertelang die landschaftlichen 
Interessen vorwiegen und an diesen die Anstrengungen, welche die Reichsgewalt in 
der Richtung einer nationalen Wirtschaftspolitik machte, kläglich scheiterten, sehen wir 
die westeuropäischen Staaten: Spanien, Portugal, England, Frankreich, die Nieder 
lande seit dem 16. Jahrhundert auch schon äußerlich als einheitliche Wirtschaftsgebiete 
dadurch hervortreten, daß sie eine kraftvolle Kolonialpolitik entfalten, um die reichen 
Hilfsquellen der neuerschlossenen überseeischen Gebiete zunutze zu machen. 
In allen diesen Ländern tritt, wenn auch in verschiedener Stärke, der Kampf 
mit den Sondergewalten des Mittelalters hervor: dem großen Adel, den Städten, 
Provinzen, geistlichen und weltlichen Korporationen. Zunächst handelt es sich ja 
gewiß um Vernichtung der selbständigen Kreise, welche sich der politischen Zu 
sammenfassung hemmend in den Weg stellten. Aber im tiefsten Grunde der Bewe 
gung, welche zur Ausbildung des fürstlichen Absolutismus führte, schlummert doch der 
weltgeschichtliche Gedanke, daß die neuen größeren Kulturaufgaben der Menschheit 
eine einheitliche Organisation ganzer Völker, eine große lebendige Jnteressengemein-
	        

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Staatspapierkurs Und Versicherungsgesellschaften. Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung, 1913.
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