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Die Eisenindustrie in Südrußland

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
1028804180
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48229
Document type:
Monograph
Author:
Lepsius, Bernhard http://d-nb.info/gnd/11694563X
Title:
Deutschlands chemische Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Georg Stilke
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (107 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

72 
iiberstanden. Die Sache wird uns klar, wenn wir die Verhältnisse 
der Schienenproduktion etwas näher betrachten. 
Wie wir schon früher hervorgehoben haben, hatte die Regierung 
bei der Schienenproduktion anstatt der freien Konkurrenz das Prinzip 
der vorhergehenden Verständigung eingeführt. Sie pflegte sich außer 
dem nur mit wenigen privilegierten Aktiengesellschaften in Verbindung 
zu setzen, so daß von 16 Werken nur 6 mit der Schienenproduktion 
in Südrußland betraut wurden. Die ausgebrochene Krisis rief ver 
schiedene Staatsmaßregeln hervor, die ihre Wirkung auf die genannten 
Werke möglichst abzuschwächen suchten. So wurden die Preise der 
bestellten Schienen während der Krisis erhöht, außerdem bekamen 
einige Gesellschaften andere Subsidien und Unterstützungen. Alles 
das verfehlte nicht, die Wirkung der Krisis für diese Werke sofort 
zu mildern. Außerdem kann man die vier genannten Werke als die 
konkurrenzfähigsten bezeichnen. Das Hughes-Werk und Dnieprovienne 
sind am frühesten entstanden 1 , sie hatten die Früchte der ganzen 
Hochkonjunkturperiode ernten können und arbeiteten außerdem 
meistenteils mit eigenen Rohstoffen. 
Von den alten Aktiengesellschaften bildet nur das Alexander 
werk eiue Ausnahme, das während der Krisis große Verluste erlitt. 
Seine Verluste lassen sich auf die ungünstige finanzielle Lage der 
Gesellschaft infolge der Liquidation der Kertsch-Aktiengesellschaft 
zurückführen. 
Die übrigen — zumeist neuen — kombinierten Werke erlitten 
während der Krisis große Verluste. Sie litten schwer durch die Geld 
krisis, einige zahlten 7—8 °/ 0 Zinsen auf Hypothekenanleihen. Außerdem 
war auch ihre Konkurrenzfähigkeit geringer als die der ersten Gruppe. 
Als Ergebnis der erwähnten Verhältnisse ergab sich folgende 
interessante Erscheinung: die vier Werke aus der ersten Gruppe be 
mühen sich, wegen der Verminderung der Schienenproduktion während 
der Krisis ihre Produktion nach einer anderen Seite zu entfalten 
und suchen bei Herstellung des Marktsortiments eine leitende Stelle 
zu gewinnen. Unter solcher Konkurrenz mußte selbstverständlich die 
zweite Gruppe, die weniger konkurrenzfähig war, am schwersten leiden. 
Wie bekannt, war die einzige Produktion, die während der Krisis 
zunahm, die Produktion von Schwellen, Stangeneisen, Fagoneisen und 
dergleichen. Folgende Tabelle gibt uns eine Vorstellung von dem 
Anteil der Werke an dieser Produktion 2 : 
Werke 
1900 
■1902 
Zunahme °/ 0 
Vier erste Werke 
4798 
8211 
71,1 
Andere Werke 
10003 
11186 
11,8 
1 Eine Ausnahme bildet nur die Brjansk-Aktiengesellschaft. 
2 Statist. Sammelbüch. 1901—02. Eisenindustrie in Südrußland.
	        

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Modern Monetary Systems. King, 1927.
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