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Methodische Einführung in die allgemeine Wirtschaftsgeographie

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Bibliographic data

fullscreen: Methodische Einführung in die allgemeine Wirtschaftsgeographie

Monograph

Identifikator:
1028805233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44741
Document type:
Monograph
Author:
Dove, Karl http://d-nb.info/gnd/116190957
Title:
Methodische Einführung in die allgemeine Wirtschaftsgeographie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (51 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Methodische Einführung in die allgemeine Wirtschaftsgeographie
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt
  • II. Abschnitt
  • III. Abschnitt. Geographie des Verkehrs

Full text

§ 4. Beeinflussung des Handels durch geographische Wirkungen 19 
von Trockenfutter nicht nur durch den Regen, gegen den man den 
Schnitt ja schließlich eher zu schützen vermag, als gerade durch den 
Feuchtigkeitsgehalt der Luft auf das äußerste erschwert wird. Das Ver 
derben bestimmter Waren infolge dieser Einwirkung in manchen Gegen 
den, z. B. an der Küste von Südwestafrika, gehört ebenfalls hierher. 
Gerade dies letzte Beispiel zeigt deutlich, daß man den Einfluß der zu feuchten 
Luft mit demjenigen zu häufigen Regens auf die Produktion unter keinen Um 
ständen verwechseln darf. Denn an dieser Küste, an der Eisen und Stahl in 
kürzester Zeit die schwersten Schäden durch das Rosten erleidet, regnet es so gut 
wie nie. Wie sehr aber diese höchst eigenartige, scheinbar so widerspruchsvolle 
Eigenart des Klimas von Bedeutung für die Produktion ist, ergibt sich daraus, 
daß zwar infolge der ungemein hohen Feuchtigkeit der Luft die 
Herstellung von Trockentischen, die in dem fischreichen Küsten 
gebiet sehr erwünscht wäre, gar keine Aussicht auf Erfolg bietet, 
daß aber andererseits infolge der äußersten Regenarmut sich an 
vielen Stellen der Uferlandschaft gewaltige Massen von Guano 
anzusammeln vermochten. Diese wären bei einigermaßen anderen 
Küstengegenden entsprechendem Regenfall unbedingt der Ab 
spülung erlegen. 
Gegenüber solchen und ähnlichen störenden Einflüssen des 
Feuchtigkeitsgehaltes der Luft bedient man sich seiner niedrigen 
Grade umgekehrt bei verschiedenen Arten der Gütererzeugung. Ein 
nicht unbedeutender Teil des Handels einiger Gebiete beruht auf 
der Herstellung bestimmter Trockenprodukte. Es sei nur an Rosinen, 
Trockenfeigen und schließlich auch an die namentlich für Nordafrika 
so wichtige Dattel erinnert. Wenn ferner das natürliche Weidefeld 
so mancher Steppenländer nicht in der Sonne verbrennt, sondern 
wie im außertropischen Südafrika seinen Nährwert auf Jahre hinaus 
behält, so haben wir auch darin eine unmittelbare Folge der Dampf 
armut der über jenen Gegenden ruhenden Luftschichten zu sehen. 
Andererseits macht sich in solchen Ländern die Trockenheit der 
Luft auch in einer das Wirtschaftsleben benachteiligenden Weise 
geltend, wenngleich hier der Schaden weit hinter dem eben erwähnten 
Nutzen zurückbleibt. Holzwaren aus den europäisch-amerikanischen 
Kulturländern leiden in diesen Gegenden sehr unter der Dampfarmut. 
Diese und andere Waren verlieren ihre Haltbarkeit und Brauchbar 
keit viel schneller als in Landschaften mit mittleren Feuchtigkeits 
graden, wodurch die Lebenshaltung gegenüber Europa ebenfalls eine 
fühlbare Verteuerung erfährt. 
Wenn den weniger bedeutsamen klimatischen Einflüssen auf die 
Gütererzeugung hier eine etwas eingehendere Erwähnung zuteil 
wurde als den beiden wichtigsten Seiten der atmosphärischen Ein 
wirkung auf die Produktion, so geschah das deshalb, weil an ihnen 
die Notwendigkeit der Beachtung klimatischer Besonderheiten im 
Wirtschaftsleben deutlicher gezeigt werden konnte, als an der Tem 
peratur und den Niederschlägen, die ja schließlich die Grundlage 
allen pflanzlichen und tierischen Gedeihens und damit der gesamten 
Landwirtschaft auf der Erde bilden. 
§ 4. Beeinflussung des Handels durch geographische 
Wirkungen. 
Der Handel, mag er nun Welthandel oder Güterumtausch in 
kleinerem Maßstabe sein, unterliegt in all seinen Einzelbewegungen 
Einwirkungen mannigfacher Art. Aufgabe der Wirtschaftsgeographie 
2*
	        

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Methodische Einführung in Die Allgemeine Wirtschaftsgeographie. Verlag von Gustav Fischer, 1914.
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