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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
1028908431
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52440
Document type:
Monograph
Author:
Mannstaedt, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11673485X
Title:
Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (158 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

149 
hing wieder zu erobern, nunmehr so tief herabzusetzen, als es die Werke 
vorher trotz gegenseitigen Wettbewerbes nicht nötig gehabt hatten. 
Der Kampf nahm erst mildere Formen an, als sich in den Monaten August 
und September 1904 in Amerika unverkennbare Anzeichen einer Besse 
rung bemerkbar machten, und nachdem infolge internationaler Verein 
barungen zwischen den deutschen, belgischen, französischen und eng 
lischen Stahlwerken, denen sich später die Werke der United States Steel 
Corporation hinzugesellten, die Weltmarktspreise für Walzwaren eine 
Aufbesserung erfuhren 1 ). 
Erkennt man die Notwendigkeit der Kartelle und Zölle an, dann muß 
man auch die Differenzen zwischen Inlands- und Auslandspreisen als 
(wermeidbare Folgen mit in Kauf nehmen. Diese Differenzen werden vor 
allem in der Zeit des Konjunkturumschlages wachsen. Der Zwang zum 
Export wird in den Industriezweigen am größten sein, deren Leistungs 
fähigkeit infolge technischer Fortschritte am stärksten gestiegen ist, 
sowie in jenen, an die, als Lieferanten der Roh- und Hilfsstoffe für eine 
große Zahl anderer Industrien, die Hochkonjunktur besonders hohe An 
forderungen stellte. 
Und nun wird die Frage aufgeworfen: Entsprach die Preispolitik 
in jenen bekannt gewordenen Fällen, in denen ein Kartell zu besonders 
niedrigen Preisen nach dem Auslande verkaufte, den volkswirtschaftlichen 
Interessen ? 
Welche Forderung wird man vom volkswirtschaftlichen Standpunkt 
stellen? In der Zeit des Niederganges muß in erster Linie Arbeitsge 
legenheit geschaffen werden, um den Rückschlag möglichst zu mäßigen. 
Es ist immer noch besser, solange die Unternehmungen es aushalten 
können, selbst unter Verlust Arbeit zu schaffen, als Arbeitskräfte brach 
liegen zu lassen. Hieraus ergibt sich die weitere Forderung: Möglichst 
hochqualifizierte Waren, die viel Arbeit enthalten, herzustellen und 
hinauszusenden statt Massenwaren. Die Möglichkeit hängt von der Auf 
nahmefähigkeit der ausländischen Märkte ab. Lassen sich hochquali 
fizierte Waren nicht in genügender Menge absetzen, dann ist ein Ver 
sand von Massenwaren, vor allem von Rohstoffen und Halbzeug, wofür 
sich am leichtesten ein Markt findet, immer noch besser als Stillegung. 
Nehmen wir nun den Fall an, daß die Mitglieder eines Kartells nur End 
produkte herstellen, dann muß das Kartell, wie soeben gezeigt wurde, 
diejenigen Preise im Inlande und auf den verschiedenen Auslandsmärkten 
herauszufinden suchen, die den größten Gesamtauftragsbestand ein- 
bringen, die größte Kostensenkung ermöglichen und noch einen Gewinn 
l ) Mannstaedt, Die Konzentration in der Eisenindustrie 1906 S. 48.
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1915.
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