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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
1028908431
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52440
Document type:
Monograph
Author:
Mannstaedt, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11673485X
Title:
Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (158 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

IO 
einseitige Vertretung des Produzenteninteresses rief die Gefahr hervor, 
daß jedes Zunftmitglied von den Maßnahmen der anderen Zünfte ge 
troffen wurde. Und dennoch schreckten die Zünfte nicht vor der einseitigen 
Wahrung ihrer Interessen zurück, je mehr sich die wirtschaftliche Lage 
verschlechterte. Wie die Stadt in ihrer Marktpolitik dem Lande gegenüber 
einseitig den Konsumentenstandpunkt vertrat, so stellten die Zünfte ihren 
Abnehmern gegenüber schließlich einseitig den Produzentenstandpunkt in 
den Vordergrund. 
Alle Versuche der Zünfte, Angebot und Nachfrage in Einklang zu 
setzen, zielten auf eine Anpassung, eine Einschränkung des Angebots 
ab. Die Anpassung, die Ausdehnung, der Nachfrage hätte in der Haupt 
sache vom Lande ausgehen müssen. Sie war infolge des Standes der 
landwirtschaftlichen Betriebstechnik sowie der Transporttechnik nur 
möglich, wenn die Städte bereit waren, höhere Preise für die landwirt 
schaftlichen Produkte zu bewilligen. Die Marktpolitik der Städte aber 
zielte auf eine Tiefhaltung der Preise hin, wodurch die ländliche Nachfrage 
gedrückt und jeder Anreiz zu einem betriebstechnischen Fortschritt unter 
bunden werden mußte. Auf der anderen Seite sorgten wieder die Zünfte 
durch ihre Nivellierungspolitik, daß auch hier jedes Streben nach Fort 
schritt und Senkung der Produktionskosten ausgemerzt wurde. Die 
einzige Möglichkeit, die Preissteigerung agrikoler Produkte auszugleichen 
durch die Preissenkung gewerblicher Erzeugnisse, war damit genommen. 
Somit blieb nur der Weg offen, den die Zünfte einschlugen, ihren Mit 
gliedern einen bescheidenen Lebensunterhalt zu sichern: Sperrung des 
Mitgliederzuwachses und Aufteilung der Nachfrage durch weitgehende 
Regulierung jeder wirtschaftlichen Tätigkeit ihrer Mitglieder. 
War der Anfang der Periode der Stadtwirtschaft gekennzeichnet 
durch den großen Produktivitätsfortschritt im Gewerbe und der Land 
wirtschaft, so beobachten wir in ihrem Verlauf einen allgemeinen Still 
stand, ja teilweise einen Rückschritt der Produktivität in den beiden 
großen Wirtschaftsgebieten. 
Fragen wir uns nun, wann die aus dem Mittelalter überkommene 
Gebundenheit wieder durch einen Zustand gewerblicher Freiheit ersetzt 
werden konnte, so ergibt sich die Antwort von selbst, nämlich: dann, wenn 
gewaltige Produktivitätsfortschritte wiederum das ganze Wirtschaftsleben 
auf eine neue Basis stellten, wie zu Anfang des Mittelalters, wenn eine 
andauernde Produktivitätssteigerung in Landwirtschaft und Gewerbe, 
Handel und Verkehr eine solche Extensivierung und Intensivierung des 
Marktes hervorrief, daß immer wieder die Nachfrage nicht durch das An 
gebot befriedigt werden konnte, wenn sich infolge jener Fortschritte der
	        

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Ursachen Und Ziele Des Zusammenschlusses Im Gewerbe. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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