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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
1028908431
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52440
Document type:
Monograph
Author:
Mannstaedt, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11673485X
Title:
Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (158 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

"■SS* 
12 
städtischen Handwerker, sondern auch ganz besonders auf den bäuerlichen 
Hausfleiß stützte sich das Verlagsystem 1 ). 
Die Anfänge dieser Bestrebungen fallen bereits ins 13. und 14. Jahr 
hundert und vom 16.—19. Jahrhundert spielte die Hausindustrie eine 
große Rolle und genoß in der Zeit des Merkantilismus eine besondere 
Förderung der Regierungen. Die Gegenden mit aufblühender Haus 
industrie waren die reicheren gegenüber jenen mit lokalem Absatz. Der 
Versand der schlesischen Leinenindustrie ging im 18. Jahrhundert nach 
Holland, England, Spanien und Westindien. Aber straffe Organisation 
war die Basis der Blüte und die Zünfte lieferten zum Teil das Vorbild. 
Der Fernverkehr war mit großen Gefahren verknüpft und mußte mit 
langen Transportzeiten rechnen. Die bescheidenen Hilfsmittel erlaubten 
nicht einen sicheren Überblick über die Aufnahmefähigkeit der fremden 
Märkte und den Wechsel ihrer Kaufkraft. Dieses Risiko des Absatzes 
vermochte der Verleger nur zu tragen, wenn er wenigstens beim Bezug 
der Waren mit festen gegebenen Verhältnissen rechnen konnte. Seine 
Beziehungen zu den einzelnen Handwerkern verlangten eine Regelung. 
Umgekehrt hing die Existenz der Hausindustriellen vom Verleger und 
seinen Erfolgen ab. Man hat die Hausindustrie den dezentralisierten 
Großbetrieb genannt. Im zentralisierten Großbetrieb wird durch die 
Fabrikordnung das Verhältnis zwischen Unternehmer und Arbeiter ge 
regelt. Der Fabrikordnung entsprach in der Hausindustrie zu einem guten 
Teil die Organisation zwischen Verleger und Handwerker. Darüber hinaus 
aber war sie eine Konkurrenzregulierung sowohl der Verleger wie auch 
der Hausindustriellen untereinander. Die Konkurrenzregulierungen aber 
beweisen, wie wenig die Markterweiterung imstande war, das Verhältnis 
von Angebot und Nachfrage dauernd zugunsten des Angebots zu wenden. 
Wir sehen aber auch, daß sich der selbständige handwerksmäßige Be 
trieb nicht zur Befriedigung eines vergrößerten Marktes eignet. Das mittel 
alterliche Handwerk, das Zusammenarbeiten von Meistern und einigen 
wenigen Gesellen und Lehrlingen, ist die ausgesprochene Organisations 
form der Produktionsstätten des lokalen Marktes. Die selbständige 
Produktionsstätte für den interlokalen Markt verlangt eine neue Or 
ganisationsform. So entstand neben dem Verlagsystem die Manufak 
tur, der Fabrikbetrieb, der zentralisierte Großbetrieb. Unter ein- 
x ) Sombart a. a. O. Bd. 2 S. 130: „Was von der ländlichen Zuwachsbevölkerung 
nicht auf Neuland abgeschoben werden konnte, mußte, soweit nicht eineHerabdrückung 
des Lebensstandards als Auskunftsmittel gewählt wurde, bei der geringen Aufnahme 
fähigkeit der Städte und der geringen Entwicklung der landwirtschaftlichen Technik 
durch Verwertung seiner Arbeitskräfte mittels gewerblicher Tätigkeit sich am Leben 
zu erhalten suchen."
	        

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Ursachen Und Ziele Des Zusammenschlusses Im Gewerbe. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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