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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
1028908431
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52440
Document type:
Monograph
Author:
Mannstaedt, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11673485X
Title:
Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (158 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

2' 
19 
aus der Textilindustrie: 1779 war der Garnpreis 16 sh pro Pfund Nr. 40, 
wovon 2 sh auf Kosten des Rohmaterials kamen, so daß für Arbeit und 
Kapital 14 sh beansprucht waren. 1812 war der Garnpreis 2,6 sh, wovon 
i,6 sh auf Kosten der Baumwolle kamen, so daß für Arbeit und Kapital 
nur 1 sh aufgewendet worden waren 1 ). Da die Wirkung des Gesetzes des 
abnehmenden Ertrages in der Landwirtschaft paralysiert wurde durch die 
Preissenkung in der Industrie, bedeuteten also wachsende Bevölkerung 
und wachsende Roherträge der Landwirtschaft wachsenden Markt für 
industrielle Produkte. 
Abgesehen von der Überlegenheit der englischen Industrie, die den 
Industrien anderer Länder um 70—100 Jahre vorauseilte, wurden dem 
englischen Handel durch den Chaussee- und Kanalbau und vor allem durch 
die Eroberung der Seeherrschaft gegen Ende des 18. Jahrhunderts die 
Wege geebnet. Überall öffneten sich neue Absatzgebiete, nicht nur nach 
den Ländern, die den nötigen Bedarf an Nahrungsmitteln und Rohstoffen 
decken halfen, sondern auch aus anderen Ländern und Kolonien wurden 
begehrenswerte Produkte mit englischen Waren gekauft. 
Ganz besonders wichtig für die Marktgestaltung waren die Wirkungen 
des Exportkapitalismus. Der Reichtum wuchs und das englische Kapital 
begann sich auf dem Kontinent in Übersee und den Kolonien zu betätigen. 
Dadurch stieg die Kaufkraft dieser Länder teils direkt durch das englische 
Kapital, teils indirekt durch die Entfaltung des Wirtschaftslebens. In 
beiden Fällen kam die wachsende Kaufkraft mehr oder minder der eng 
lischen Industrie zugute. Die Zinsen und Gewinne dieser im Auslande 
arbeitenden Kapitalien, mögen sie nun in Edelmetall oder in Form von 
Waren — vor allem in Form von Nahrungsmitteln und Rohstoffen — nach 
England fließen, stärken die heimische Kaufkraft. Und in ähnlicher Weise 
wurde der heimische Markt dadurch gekräftigt, daß die mannigfachen 
Dienste, die England als Frachtführer, Zwischenhändler und Vermittler 
dem Auslande leistete, soweit ihnen nicht gleiche Dienste gegenüber 
standen, ebenfalls durch Sendung von Nahrungsmitteln, Rohstoffen und 
Waren beglichen wurden. 
Fassen wir zusammen: Der ijnnere Markt für die gewerblichen 
Unternehmungen dehnte sich mit der wachsenden Bevölkerung und 
den steigenden Roherträgen der Landwirtschaft; er weitete sich durch 
die Vermannigfaltigung und Verbilligung der Erzeugungen, durch die 
einströmenden Zinsen und Gewinne der im Ausland arbeitenden 
Kapitalien und durch die Vergütungen für die dem Ausland geleisteten 
Dienste; er gewann endlich noch indirekt an Umfang infolge der Ver- 
b Wolf a. a. O. S. 186.
	        

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Ursachen Und Ziele Des Zusammenschlusses Im Gewerbe. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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