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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
1028908431
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52440
Document type:
Monograph
Author:
Mannstaedt, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11673485X
Title:
Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (158 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

22 
staltet sich nun unter dieser Markterweiterung die Entwicklung des Ge 
werbes ? 
Da durch die Gewerbefreiheit der städtische Zunftzwang aufgehoben 
war, nahm die Besiedlung des Landes mit Handwerksmeistern zu; diese 
Bewegung steigerte sich mit der wachsenden Kaufkraft des Landes. Das 
Handwerk dehnte sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts noch aus. 
Die Markterweiterung war aber nicht minder der ländlichen Hausindustrie 
günstig. „Viele von diesen waren erst im zweiten Viertel des Jahrhunderts 
so recht zur Blüte gekommen, und manche waren noch im Wachsen be 
griffen 1 )." Dagegen sehen wir bis etwa zur Mitte des Jahrhunderts die 
Fabrikbetriebe nur sehr langsam an Boden gewinnen. Die neue Technik 
kommt nur in geringem Ausmaß zur Anwendung. 
In der Eisenindustrie herrschte noch die Benutzung der Holzkohle 
vor. In Preußen verwendeten 1847 von 227 damals in Betrieb befindlichen 
Hochöfen erst 32 Koks 2 ). Die Leistungsfähigkeit der Hochöfen war gering. 
Nach den Angaben von Mischler produzierte um die Mitte des Jahr 
hunderts ein englischer Hochofen jährlich 70000 Zentner, ein deutscher 
7000 Zentner 3 ). Der Puddelprozeß war erst in den 20er Jahren in den 
einzelnen Revieren der deutschen Eisenindustrie eingeführt worden und 
gewann nur langsam Boden. Er hatte das alte Frisch verfahren noch 
längst nicht verdrängt zu einer Zeit, wo in England — Mitte der 50er 
Jahre — ein ganz neues Verfahren, der Bessemerprozeß, aufkam. In 
der Textilindustrie lag damals das Schwergewicht in der Leinenerzeugung. 
Die Herstellung von Baumwoll- und Wollwaren trat dagegen erheblich 
zurück. Die mechanischen Spinnmaschinen fanden in den Flachsspinne 
reien nur langsam Eingang. Der Kampf der Handspinner mit der Ma 
schinenspinnerei erreichte seinen Höhepunkt in den 40er Jahren. In 
der Baumwollspinnerei dagegen hatten die mit Wasserkraft betriebenen 
Spinnmühlen schon im zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts gesiegt. 
In der Weberei begann der Kampf der Fabrik mit den Handwebern erst 
in den 50er Jahren. Über die Verwendung von Dampfmaschinen be 
richtet Sombart 4 ): „Die Zahl der Dampfmaschinen für gewerbliche und 
landwirtschaftliche Zwecke betrug 1846 im Königreich Sachsen 197 mit 
zusammen 2446 Pferdestärken. In ganz Preußen wurden 1846 erst 1139 
stehende Dampfmaschinen mit 21716 PS. gezählt, die sich auf die einzelnen 
Industriezweige also verteilten: Spinnerei, Weberei, Walkerei 237 mit 
9 Sombart, Der moderne Kapitalismus Bd. II S. 131, ebenso Bd. I S. 429. 
2 ) Pohle, Die Entwicklung S. 13. 
3 ) Sombart, Der moderne Kapitalismus Bd. I S. 428. 
4 ) Sombart, Der moderne Kapitalismus Bd. I S. 431.
	        

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Ursachen Und Ziele Des Zusammenschlusses Im Gewerbe. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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