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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
1028908431
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52440
Document type:
Monograph
Author:
Mannstaedt, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11673485X
Title:
Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (158 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

34 
Sachen haben. Zu den wichtigsten Faktoren gehören die Füllernten, die 
die Natur immer wieder von Zeit zu Zeit den Menschen beschert. Nur mit 
wenigen Strichen können hier die Wirkungen der übernormal reichen 
Ernten gezeichnet werden 1 ). 
Jede Mehrernte bedeutet einen Zuwachs an Reichtum der Gesamtheit, 
einen Zuwachs der Gesamtkaufkraft. Es fragt sich nun, in wessen Händen 
dieses Plus an Reichtum und Kaufkraft beim Absatz des Mehrproduktes 
haften bleibt, denn davon hängt auch der Einfluß der Füllernte auf den 
Ablauf des Wirtschaftslebens ab. Dem Mehrangebot der Landwirtschaft 
steht zunächst keine größere Kaufkraft der Konsumenten gegenüber — 
natürlich unter der Annahme, daß sich im übrigen im Wirtschaftsleben 
nichts geändert hat, daß das Einkommen der Konsumenten nicht aus 
irgendwelchen anderen Gründen gewachsen ist. Somit kann das Ernteplus 
nur abgesetzt werden, wenn die Kauflust durch Preissenkung angereizt 
wird. Scheiden wir, um die Darstellung zu vereinfachen, den Fall aus, 
in dem das Mehrprodukt von den Konsumenten nicht ganz aufgenommen 
wird und nehmen wir an, die Vorgänge spielten sich in einer nach außen 
geschlossenen Volkswirtschaft ab. Die Landwirte halten einen um so 
größeren Teil des Reichtums- und Kaufkraftzuwachses fest, je weniger 
der Preis gesenkt werden muß, je größer trotz Preissenkung ihr Gesamt 
erlös verglichen mit dem Erlös bei einer normalen Ernte ist. Sie verlieren 
das Plus an Reichtum, das sie geerntet haben, ganz, ja sie erleiden sogar 
noch einen Verlust, eine Minderung ihrer normalen Kaufkraft, wenn die 
Mehrernte erst bei einem Preis absorbiert wird, der ihnen nur einen ge 
ringeren Gesamterlös als in normalen Jahren übrig läßt. Umgekehrt 
liegen die Verhältnisse auf seiten der Konsumenten. Sinkt der Preis nur 
wenig, so kann das Ernteplus nur aufgenommen werden, wenn die Kon 
sumenten sich verleiten lassen, einen größeren Teil ihres Einkommens als. 
in normalen Jahren zum Ankauf aufzuwenden. Sie haben in diesem Falle 
einen Teil des Reichtum- und Kaufkraftzuwachses an sich gezogen, da 
sie für die gleiche Einkommeneinheit einen größeren Teil der Ernte er 
halten; aber ihre Kaufkraft für irgendwelche andere Produkte ist ge 
sunken, da sie über einen größeren Teil ihres Einkommens bereits verfügt 
haben. Je mehr nun der Erntepreis sinkt, um so mehr gleitet der Reichtum 
Zuwachs aus den Händen der Landwirte in die der Konsumenten, bis 
schließlich in dem Falle, wo die Landwirte einen Verlust zu verzeichnen 
haben, die Konsumenten für die gesamte Ernte sogar nur einen geringeren 
Gesamtaufwand zu machen haben wie in normalen Jahren. Sie haben 
*) Dietzel gibt im Artikel ,,Ernten“ im Handwörterbuch der Staatswissen 
schalt eine eingehende Darstellung.
	        

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Ursachen Und Ziele Des Zusammenschlusses Im Gewerbe. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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