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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
1028908431
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52440
Document type:
Monograph
Author:
Mannstaedt, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11673485X
Title:
Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (158 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

36 
sumenten oder Händlern aufgenommen und ihr die gesamten Mehrkosten 
der Verarbeitung und Bereitstellung ersetzt werden. Die Veredlungs 
industrie und, aus ähnlichen Gründen, der Handel werden versuchen einen 
Teil des Reichtumzuwachses festzuhalten, um mindestens ihre Kosten 
zu decken. Sie werden um so vorteilhafter abschneiden, je kaufkräftiger 
die Konsumenten in der Zwischenzeit, bis das Mehrprodukt sie erreicht, 
geworden sind. Woher dieses Steigen der Kaufkraft kommt, wird sich 
gleich zeigen. Zunächst müssen Veredlungsindustrie und Handel einen 
Teil des Reichtumplus an alle diejenigen weiter geben, die ihnen bei der 
Verarbeitung und Bereitstellung des Mehrproduktes helfen: an die Trans 
portgewerbe, Arbeiter und Kapitalverleiher. Nehmen wir zunächst ein 
mal an, die vorhandenen Verkehrs- und Produktionsanlagen reichten aus, 
auch den Zuwachs der Füllernte zu bewältigen. Das ist nur möglich, wenn 
die Anlagen bisher nicht bis zur Grenze ihrer Leistungsfähigkeit ausge 
nutzt waren. Es gehen demnach von der intensiveren Ausnutzung der 
vorhandenen Anlagen — abgesehen davon, daß auch die Industrien ihre 
Erzeugungen ausdehnen müssen, die die übrigen zum Produktionspro 
zesse nötigen Rohstoffe und Hilfsmittel wie z. B. Kohle liefern — zwei 
Wirkungen aus. Einerseits erzwingt die intensivere Ausnutzung eine 
Lohn- und Diskonthausse, andererseits bewirkt sie eine Produktivitäts 
steigerung, also einen neuen Zuwachs an Reichtum und Kaufkraft. 
Die intensivere Beschäftigung der vorhandenen Arbeiter während 
der üblichen Arbeitszeit, das Einlegen von Überstunden und Nachtschicht 
hebt den Verdienst des Arbeiters. Da die vorhandenen Kräfte nicht aus 
reichen, müssen neue herangezogen, aus irgendeiner anderen Beschäfti 
gung herangelockt werden, was nur durch eine Lohnsteigerung möglich 
ist. Im Verkehrsgewerbe und in den die Füllernte verarbeitenden In 
dustrien ziehen die Löhne an. Um die gesamten Mehrkosten vorläufig 
bis zur Bezahlung der Ernte oder des Transportes oder des fertigen Pro 
duktes auslegen zu können, bedürfen Landwirtschaft, Verkehrsgewerbe, 
Industrie und Handel ein Plus an Betriebskapital. Zwar ist es größtenteils 
nicht nötig diese Kapitalien anderen Beschäftigungen zu entziehen, da 
dort, wo ein geordnetes Bankwesen, Noten- und Scheckverkehr herrscht, 
die Banken nach dem Prinzip der gegenseitigen Verschuldung Kredit ge 
währen 1 ). Die stärkere Inanspruchnahme des Bankkredits ruft aber 
schließlich ein Anziehen des Diskonts hervor. So fließt also auf allen 
Etappen der Zuwachs an Reichtum und Kaufkraft weiter in die Hände 
h Eine klare Darstellung der Kreditgewährung nach dem Prinzip der gegen 
seitigen Verschuldung gibt Hartley Withers, Geld und Kredit in England, über 
setzt von Patzauer 19x1 S. 21 ff. und 6off.
	        

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The Nature of Capital and Income. The Macmillan Company, 1923.
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