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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
1028908431
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52440
Document type:
Monograph
Author:
Mannstaedt, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11673485X
Title:
Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (158 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

75 
von ixo M. rentieren, der auch erreicht werden wird, wenn der Zoll io M. 
pro Mengeneinheit beträgt und ein Kartell alle Produzenten zusammen 
faßt. Die Bestrebungen der kartellierten Unternehmungen sind aber in 
diesem Falle nur in beschränktem Maße gegen Störung vom Ausland ge 
schützt, da ja nur ein geringes Anziehen der Preise im Inland z. B. auf 
in M. oder eine kleine Senkung der Auslandspreise z. B. auf 99 M. die 
Überspringung der Zollschranke, mit anderen Worten die Unterbietung 
des Inlandes durch die fremde Konkurrenz ermöglicht. Bei Prohibitiv 
zöllen fallen solche kleinen Differenzen nicht ins Gewicht, sie erleichtern 
wirklich den Kartellen das Dasein, sichern ihnen den inländischen Markt. 
Würde in dem Beispiel der Zoll statt auf 10 M. sich auf 30 M. belaufen, 
dann müßte bei einem Auslandspreise von ipo M. der Inlandspreis schon" 
über 130 hinausklettern, ehe die fremde Konkurrenz, ohne einen Teil des 
Zolles zu tragen, eingreifen könnte, oder es müßte bei einem Inlandspreis 
von 110 M. der Auslandspreis unter 80 M. herabsinken, wenn die aus 
ländischen Unternehmungen, ohne sich selbst mit Zollasten zu beschweren, 
Einlaß erlangen wollten. 
Prohibitivzölle, wie sie die Vereinigten Staaten von Amerika besitzen, 
erleichtern wesentlich die Entstehung der Kartelle oder der Trusts, denn 
auch die marktbeherrschende Stellung der Trusts wird gehoben, wenn der 
störende Eingriff von außen fern gehalten wird. Die deutschen Zölle sind 
als Ausgleichszölle gedacht. Ob sie aber wirklich überall den Anforderungen 
der Ausgleichszölle entsprechen, läßt sich nicht feststellen, da uns die 
nötige Kenntnis der in- und ausländischen Produktionskosten völlig fehlt. 
Da aber die Produktionskosten der inländischen Unternehmungen keines 
wegs gleich sind, sondern teilweise erhebliche Unterschiede aufweisen, 
werden in einem Kartell, das sich auf einen Ausgleichszoll stützt, einzelne 
Mitglieder eine größere Sicherheit, eine Vorzugsstellung genießen. 
Eine Sicherung des nationalen Absatzgebietes läßt sich schließlich 
noch erreichen durch internationale Vereinbarung der Industriezweige. 
Allerdings ist in der Regel die Voraussetzung eines internationalen Kartells 
die Existenz der nationalen Verbände. Das im Jahre 1904 gegründete 
internationale Schienenkartell teilt das gemeinsame Absatzgebiet, den 
Weltmarkt, nicht nur unter die Stahlwerke der einzelnen Länder auf, 
sondern erklärt auch das Heimatland ihrer Mitglieder als unbestrittenes 
Absatzgebiet. 
Aber auch wenn die Feinde von außen fern gehalten sind, stehen meist 
noch unendliche Schwierigkeiten der Entstehung eines Kartells entgegen, 
und selbst dann, wenn der Kartellvertrag geschlossen ist, wird nicht selten 
der dauernde Erfolg des Kartells durch innere Feinde in Frage gestellt. 
Soll das Kartell eine dauernde marktbeherrschende Stellung auf dem
	        

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Ursachen Und Ziele Des Zusammenschlusses Im Gewerbe. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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