Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
1028908431
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52440
Document type:
Monograph
Author:
Mannstaedt, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11673485X
Title:
Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (158 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

86 
kongruenz zwischen Angebot und Nachfrage verschulden. Soll die Er 
zeugung dem Bedarf angepaßt werden, ohne die Selbständigkeit der 
einzelnen Unternehmungen wesentlich zu beschränken, dann erweist sich 
die Aufteilung des Absatzgebietes als ein brauchbares Mittel. Für 
jedes Unternehmen wird ein besonderes Absatzgebiet abgegrenzt. Inner 
halb ihrer Gebiete besitzen die einzelnen Unternehmungen eine Monopol 
stellung und sie werden in ilirejn eigenen Interesse die Preise so gestalten, 
daß sie ihre Produktivkraft möglichst auszunutzen vermögen und einen 
angemessenen Gewinn erzielen. Diese Kartellierungsform hat den großen 
Vorzug, daß Sondervereinbarungen über die Preise, Zahlungsbedingungen 
oder über die Größe der Produktion unnötig sind. 
Doch nicht immer lassen sich solche Gebietskartelle bilden. Meist 
ist die geographische Verteilung der Unternehmungen zu ungünstig, so daß 
nicht jede ein Absatzgebiet erhalten kann. Häufiger wird die Lage der 
Standorte zueinander eine Zusammenfassung von einzelnen Gruppen er 
lauben. Jeder Gruppe von Unternehmungen wird ein bestimmtes Absatz 
gebiet zugewiesen, das den übrigen Gruppen verschlossen ist. Die Fracht 
kosten bestimmen die Grenzen der einzelnen Gebiete. Jede Gruppe muß 
natürlich in dem ihr zugewiesenen Gebiete den Wettkampf ihrer Mit 
glieder regeln, wozu sie die Kartell form wählen wird, die sich unter den 
gegebenen Verhältnissen am besten verwirklichen läßt. Ebenso müssen 
sich die Gruppen untereinander über die Preispolitik einigen, wenn ein 
zelne Marktgebiete als gemeinsames Absatzfeld allen Gruppen Vorbe 
halten worden sind. 
Einen anderen Weg, das Angebot der Nachfrage ohne tiefere Eingriffe 
in die Selbständigkeit der Unternehmungen anzupassen, bietet die Ge 
winnkartellierung. Bei der Gewinnkartellierung handelt es sich darum, 
die Gewinne, die die einzelnen Unternehmungen erzielen, einer gemeinsamen 
Kasse zuzuführen und an bestimmten Terminen auf die Mitglieder des 
Kartells aufzuteilen. Einerseits muß also festgestellt werden, was als Ge 
winn zu gelten hat, andererseits müssen sich die Mitglieder über den Ver 
teilungsschlüssel einigen. Um den Syndikatsgewinn jederzeit berechnen 
zu können, werden zwei Preise festgesetzt: der Grundpreis und der Min.i- 
malpreis. Die Differenz zwischen ihnen wird als Syndikatgewinn be 
zeichnet und fließt in die gemeinsame Kasse. Die Gewinnanteilsziffer 
jedes Werkes wird entweder nach der Leistungsfähigkeit oder nach der 
Größe des Absatzes bestimmt, den es innerhalb einer bestimmten Zeit tat 
sächlich erzielt hatte. 
Die Hauptschwierigkeit, die die Gewinnkartelle oder Pools zunächst 
zu überwinden haben, ist die Festsetzung des Grundpreises. Dieser soll
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.