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Die deutsche Zigarettenindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Zigarettenindustrie

Monograph

Identifikator:
1028995938
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48083
Document type:
Monograph
Author:
Bormann, Kurt http://d-nb.info/gnd/135652758
Title:
Die deutsche Zigarettenindustrie
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 121 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Abschnitt. Die Zigarettenfabrikation
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Zigarettenindustrie
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Die Entwicklung der deutschen Zigarettenindustrie bis zur Gegenwart
  • II. Abschnitt. Der Zigarettentabak
  • III. Abschnitt. Die Zigarettenfabrikation
  • IV. Abschnitt. Die Absatzverhältnisse
  • V. Abschnitt. Die Arbeiterverhältnisse
  • Ergebnisse

Full text

36 
dem die Oberaufsicht über die gesamten, in solchen Betrieben sehr 
umfangreichen maschinellen Anlagen, über Kraft-, Tabakschneide-, 
Hülsen-, Zigaretten-, Kartonnagen-, Papierbearbeitungsmaschinen usw. 
zusteht. Dabei übt dieser technische Leiter zugleich auch über die 
besonderen Aufsichtsorgane der einzelnen Betriebsabteilungen die 
Oberaufsicht aus und überwacht so die rein technische Seite des 
Produktionsprozesses vom Schneiden des Tabaks an bis zum Ver 
sand der fertigen Ware. 
Zur Herstellung der Tabakmischungen werden in größeren Be 
trieben zumeist besondere technische Beamte, sogenannte Tabak- 
meister, gehalten, während in kleineren und mittleren Betrieben 
die kaufmännischen Leiter diese Arbeit mit mehr oder weniger 
großem Geschick selbst verrichten. Teilweise sind die Inhaber der 
Zigarettenfabriken, die sich Tabakmeister halten, reine Kaufleute 
(vielfach frühere Zigarettenreisende), die vom Herstellen der 
Mischungen gar nichts verstehen, oder es sind Leute, die wohl selbst 
eine mehr oder weniger große Tabakkenntnis besitzen, aber durch 
die Leitung des Betriebes so in Anspruch genommen werden, daß 
sie sich mit der langwierigen Arbeit der Zusammenstellung der 
Mischungen andauernd nicht abgeben können. 
Sind die Betriebsleiter nur Kaufleute und gar nicht Tabakkenner, 
so müssen sie sich auch beim Einkauf des Rohtabaks ganz auf 
die Tabakmeister verlassen, was insofern seine Schattenseite hat, 
als letztere nicht immer abgeneigt sind, denjenigen Händlern die 
Aufträge zu verschaffen, die ihnen die besten Gratifikationen gewähren. 
Die Tabakmeister sind zum größten Teil qualifizierte Arbeiter, 
meistens Griechen, die als Tabakschneider oder -mischer begonnen 
und sich im Laufe der Jahre eine große Tabakkenntnis angeeignet 
haben. Sind sie Tabakmeister geworden, so gelten sie, wie schon 
angedeutet, meistens nicht mehr als Arbeiter, sondern als Beamte. 
Die Gehälter dieser Leute steigen in einigen der größten Betriebe 
bis 3000 Mark pro Jahr und darüber, sind also reichlich, aber 
nicht übermäßig hoch und beweisen, daß von der Tätigkeit der 
Tabakmeister nicht einzig und allein das Wohl und Wehe der 
Fabrik abhängt. Selbstverständlich sind die besten Grundlagen für 
einen guten Absatz geschaffen, wenn derjenige, der die Tabak 
mischungen herstellt, es versteht, die Kombination so zu treffen, 
daß die Zigaretten einen pikanten, eigenartigen und einem möglichst 
großen Konsumentenkreis zusagenden Geschmack besitzt. Nicht 
minder kommt es aber auf eine geschmackvolle Verpackung, einen 
geschickten Vertrieb und einen klangvollen Namen an.
	        

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Die Deutsche Zigarettenindustrie. Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung, 1910.
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