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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel II. Adam Smith. 
geht, so ist er doch noch nicht zu einer befriedigenden Theorie gelangt. 
Ricardo und seinen Nachfolgern, im besonderen Stuart Milr, wär es 
Vorbehalten, der Theorie des internationalen Handels eine feste Grund 
lage zu geben. Die Lehre des schottischen Nationalökonomen war noch 
unsicher; aber sogar die Unsicherheiten eines großen Gelehrten sind 
manchmal interessant. Sie verdienen hier aufgezählt zu werden. 
Schon bei der Darlegung seiner Geldtheorie haben wir die Gründe 
betrachtet, die Smith aus ihr gegen die Theorie der Handelsbilanz ab 
leitet. Aber die Theorie der Handelsbilanz ist nicht das ganze Schutz 
zollsystem, und man findet bei Smith noch etwas anderes als eine Wider 
legung: zunächst eine Kritik des Schutzzollsystems im Allgemeinen, 
die dessen spezifisch merkantilistische Form außer acht läßt, und weiter 
eine Untersuchung, um die positiven Vorteile des internationalen Handels 
auseinander zu setzen. 
Seine Kritik des Schutzzollsystems stützt sich in erster Linie auf 
die bekannte Behauptung, daß das Kapital die Industrie begrenzt. „Der 
allgemeine Gewerbefleiß der Nation kann niemals weiter gehen, als das 
Kapital der Nation reicht, durch welches er in Gang gesetzt wird.“ Was 
tut aber der Schutzzoll? Kann er das Kapital des Landes vermehren? 
Keinesfalls! „Er kann nur einen Teil des Gewerbfleißes in eine Richtung 
hineinleiten, die er sonst nicht genommen haben würde.“ Aber ist die 
Kichtung, die die Privatpersonen von selbst ihren Kapitalien geben, 
ßicht auch die, die für den Gewerbefleiß eines Landes am vorteilhaftesten 
ist? Hat Smith das nicht schon bewiesen? Das Schutzzollsystem ist 
daher nutzlos und sogar schädlich 1 ). 
Die Beweisführung erscheint nicht durchschlagend, wenn man 
sich die oben ausgeführte Kritik deä Optimismus Smith’s vor Augen 
hält. Um den Ausdruck Pareto’s anzuwenden, ist es das Maximum 
an Ophelimität, nicht das Maximum an Nützlichkeit (utilitö), 
das die Kapitalisten unter dem Einfluß des Selbstinteresses ver 
wirklichen. 
Der Widersinn, daß ein Land mit großen Kosten die Gegenstände 
hei sich fabriziert, die das Ausland ihm billiger liefern kann, dient Smith 
Zu einem weiteren, noch stärkeren Beweise. „Bei jedem klugen Hausvater 
ls t es eine Regel, niemals etwas im Hause machen zu lassen, was ihm 
weniger kosten würde, wenn er es kaufte ... Was aber in der Handlungs 
weise einer Familie Klugheit ist, das kann in der eines großen Reiches 
Wohl schwerlich Torheit sein“ 2 ). Welcher Wahnsinn ist es, in Schottland 
ttdt großem Aufwande an Treibhäusern Wein fabrizieren zu wollen, den 
•toan billiger aus Frankreich oder Portugal kommen lassen kann! Das 
') Völkerreichtum II, S. 15, B. IV, Kap. II, 
2 ) Völkerreichtum II, S. 17, B. IV, Kap. II.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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