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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

122 
Erstes Buch. Die Begründer. 
in England überstürzten, rief oft Arbeiterunruhen hervor. Daher wird 
Say auch nicht müde, ihre Wohltaten aufzuzählen. Anfangs gab er noch 
zu, daß die Regierung, um vorübergehende Nachteile abzuschwächen 
„den Gebrauch einer neuen Maschine fürs erste auf gewisse Bezirke 
wo Arbeiter spärlich und von anderen Zweigen der Industrie begehrt 
sind, beschränken solle“ 1 ). Seit der fünften Ausgabe aber ändert er seine 
Meinung und findet, daß eine solche Beschränkung „eine Verletzung 
der Eigentumsrechte des Erfinders“ 2 ) sein würde, und läßt nur öffentliche 
Notstandsarbeiten zur Beschäftigung der durch die Maschinen ihrer 
Arbeitsgelegenheit beraubten Leute zu. 
Dem Einflüsse der gleichen Umstände kann man die überwiegende 
Bedeutung beimessen, die J.-B. Say einer Klasse von Personen zu 
schreibt, die Smith nicht näher definiert hatte, die aber von jetzt an 
nicht mehr aus der Theorie der Wirtschaft verschwinden sollte: die der 
Unternehmer. War am Anfang des 19. Jahrhunderts der hauptsächlichste 
Träger des Fortschrittes nicht der fleißige, eifrige, unterrichtete Mann, 
der Industrielle, der kluge Ingenieur, der mit seiner Zeit fortschreitende 
Landwirt, der kühne Geschäftsmann, dessen Typus sich in allen Ländern 
gleichzeitig mit den wissenschaftlichen Entdeckungen und der Aus 
dehnung der Absatzgebiete vervielfachte? Er, viel mehr als der Kapitalist 
im engeren Sinne, der Großgrundbesitzer oder der „fast stets passive“ 
Arbeiter, leitete die Produktion und beherrschte die Verteilung der Güter. 
„Das, was den bemerkenswertesten Einfluß auf die Verteilung der Güter 
ausübt,“ sagt Say, „ist die Tüchtigkeit des industriellen Unternehmers. 
Im gleichen Industriezweig sammelt der eine Unternehmer, der Urteils' 
kraft, Tatkraft, Ordnungsliebe und Kenntnisse hat, ein Vermögen, während 
ein anderer, der diese Eigenschaften nicht besitzt oder allzu schwierige 
Umstände antrifft, zugrunde geht“ 3 ). Spricht nicht hier ebenfalls der 
Spinnereibesitzer von Auchy-les-Hedins ? Man kann sich leicht davon 
überzeugen, wenn man die beiden Ausgaben seines Buches, die von 1803 
und die von 1814, vergleicht. Man sieht da, wie von einer zur anderen 
das Verständnis dieses Problems sich klärt und befestigt. 
Diesem sehr richtigen Gefühle verdanken wir die von Say aus 
geführte Auffassung des Mechanismus der Güterverteilung, die in ihrer 
klassisch gewordenen Form der Smith’s und der der Physiokraten weit 
überlegen ist. Der Unternehmer wird der Mittelpunkt der ganzen Ver 
teilung. Man kann diesen Gedanken wie folgt zusammenfassen: 
Der Mensch, das Kapital und der Boden liefern das, was Say pro 
duktive Dienste (services productifs) nennt. Diese auf den Markt 
*) TraitG, 1. Ausg., I, S. 48. 
a ) TraitS, 5. Ausg., I, S. 67. 
3 ) Kritische Untersuchung der Ausführungen Mac Cullooh’s (1825), (Euvre 
diverses, S. 274—275.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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