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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

mehr ausschließlich die der vollkommenen Reinheit: wie er selbst sagt, 
ist sie nur die „große Regel der Nützlichkeit; es handelt sich darum, 
ganz unbewußt die Gewohnheit anzunehmen, unsere Leidenschaften, 
ohne jemandem zu schaden, zu befriedigen“ (S. 530). Mit diesen Kon 
zessionen waren dem Neomalthusianismus alle Wege bereitet. 
Zusammenfassend zeigt uns Malthus den Menschen an einem drei 
fachen Scheidewege, einem Trivium: Auf dem mittleren Arm des Weg 
weisers lesen wir: „Ins Elend“, auf dem zur Rechten: „Zur Tugend“ 
und auf dem zur Linken: „Ins Laster“. Er sieht, wie die Kraft eines 
blinden Instinktes den Menschen auf den mittleren Weg, den Weg „Ins 
Elend“ treibt. Er beschwört ihn, stark zu bleiben und einen der beiden 
seitlichen Wege, wenn irgend möglich, den zur Rechten einzuschlagen. 
Aber er fürchtet, daß die Zahl derer, die seinem Rate folgen, derer, die, 
wie das Neue Testament sagt, den schmalen Weg des Heils wählen, nur 
klein sein wird. Und andererseits will er in seiner ein wenig kindlichen 
Seele nicht zulassen, daß alle Menschen den Weg des Lasters gehen; und 
so reicht zuletzt keine der beiden präventiven Hemmungen aus, um ihn 
über die Zukunft der Menschheit zu beruhigen, und aus diesem Grunde 
fürchtet er, die Masse werde der natürlichen abschüssigen Straße folgen, 
und so dem Abgrunde zueilen. 
Keine Lehre ist mehr geschmäht worden, als die des Malthus. 
Die Verwünschungen, die man gegen ihn schleuderte, fanden kein Ende, 
und schon sein Zeitgenosse Godwin nannte ihn „jenes schwarze und 
schreckliche Genie, das bereit ist, jede Hoffnung des menschlichen Ge 
schlechtes auszulöschen“. 
Vom wirtschaftlichen Gesichtspunkte aus hat man gesagt, daß alle 
seine Voraussagungen von den Tatsachen widerlegt worden sind; vom 
moralischen Gesichtspunkt aus, daß seine Lehren die widerlichsten Ge 
wohnheiten erzeugt hätten, und viele Franzosen schreiben ihm die Ver 
antwortung für den demographischen Niedergang ihres Landes zu. Was 
soll man von diesen Kritiken halten? 
Sicherlich hat die Geschichte die Befürchtungen Malthus nicht 
bestätigt; im Gegenteil, sie hat uns auch nicht ein Land gezeigt, das 
uu Übervölkerung zu leiden gehabt habe. In einigen, wie in Frankreich, 
bat die Bevölkerung nur ganz unbedeutend zugenommen; in den anderen 
ist sie stark gestiegen, ohne jedoch das Wachstum an Reichtum über 
holen zu können. 
üer Prostitution verfällt, daß nur ein Wunder es davor bewahren kann“ (S. 493). Und 
an anderer Stelle: „Ich sage, daß die Verringerung der auf der Armut beruhenden 
haster eine genügende Entschädigung für das Unheil, das man mit Recht voraussieht, 
sein wird 1 * (S. 675). 
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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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