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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel III. Die Pessimisten. 
165 
nur gerade zur Wiedererstattung der Bewirtschaftungskosten genügt. Mit 
anderen Worten, sie gibt nur differenzielle Bodenrenten zu und läßt 
von den verschiedenen Fällen, die Malthus im Auge hatte, nur diese gelten. 
Man muß zu der Meinung neigen, daß Malthos hierin richtiger als 
Ricardo gesehen hat. Denn, wenn es sehr leicht möglich ist, daß es Felder 
gibt, die keine Bodenrente abwerfen, sei es fruchtbare Felder in den 
Kolonien, weil sie dort im Überfluß vorhanden sind, sei es in den alten 
Bändern, wenn es sich um sehr arme Felder handelt, so ist es doch offen 
bar, daß in einer zu einem bestimmten Grade der Bevölkerungsdichte 
gelangten Gesellschaft die Tatsache allein, daß der Boden nur in begrenzter 
Menge vorhanden ist, genügt, um allen Feldern und ihren Erzeugnissen 
einen Seltenheitswert zu geben, der von ihrer verschiedenen Ertrags 
fähigkeit unabhängig ist. Sogar wenn alle von gleicher Fruchtbarkeit 
wären, würde sich hieran nichts ändern. Es gibt kein Feld, das keinen 
Käufer finden würde. Wer würde aber bereit sein, ein Grundstück zu 
kaufen, wenn es ihm nur gerade den Gegenwert der Bewirtschaftungs 
kosten einbringen sollte! 
Man begreift aber sehr gut, weshalb Ricardo die Existenz dieser 
nur auf der Quantitätsbegrenzung beruhenden Rentenkategorie nicht hat 
zugeben wollen. Er würde sich nämlich dadurch im Widerspruch mit 
seiner eigenen Theorie gesetzt haben, nach der es keinen anderen Wert 
gibt, als den, der auf der Arbeit beruht. Er hat sich jedoch dazu ent 
schließen müssen, für einige seltene Produkte eine Ausnahme zuzugeben. 
Nämlich für solche Produkte, „die keine Arbeit vermehren kann — wie 
kostbare Bilder, Statuen, Bücher, Medaillen, edle Weine usw.“. Das war 
aber von seinem Gesichtspunkte aus nur eine ganz kleine Bresche, die er 
c >Jig schloß,, um nicht mehr daran zu denken. Denn wenn hier von ihm 
wirklich der ganze ungeheure Reichtum des Bodens einbegriffen worden 
wäre, hätte er befürchten müssen, daß sein ganzes Gebäude in sich Zu 
sammenfalle 1 ). 
Hiermit haben wir unsere Darlegung der vor allen^y^ihr kann man 
liehen Lehren berühmten Rententheorie ^J gibt> 
sagen, daß es sogar mit Einschluß der Lehre ^ wäfe> Hierfür gibt 
ä'e leidenschaftlicheren Kritiken ausgesetzt g 
" Zunächst'warf* sie den ganzen schonen „ordne natnrel“, den man 
') Wie ist es aber geschehen, daß 'j'cjoe -kc Gcdanl« geko ^ gan ,, Me Ahen- 
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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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