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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

190 
Zweites Buch. Die Gegner. 
(Etudes sur l’Economie politique), die 1837 erschienen sind 1 ), bringt 
er als Beweis für die Richtigkeit der in den neuen Prinzipien niedergelegten 
Gedanken eine große Anzahl beschreibender und historischer Unter 
suchungen, besonders über die Lage der Landwirte in England, Schott 
land, Frankreich und Italien. 
Die abweichende Stellung Sismondi’s erstreckt sich aber nicht auf 
die theoretischen Grundgesetze der Nationalökonomie. Er erklärt im 
Gegenteil, in dieser Hinsicht ein Schüler Adam Smith’s zu sein 2 3 ). Sie 
wendet sieh gegen die Methode, den Gegenstand und die praktischen 
Schlußfolgerungen der klassischen Schule. Untersuchen wir seine 
Gründe in Hinsicht auf jeden dieser Punkte. 
Was zunächst die Methode anlangt, so macht er eine richtige Unter 
scheidung zwischen Smith und seinen Nachfolgern, Ricardo und J.-B. Say. 
„Smith,“ sagt er, „bemüht sich, jede Tatsache in dem sozialen Zusammen 
hang, dem sie zugehört, zu untersuchen,“ und „sein unsterbliches Werk 
ist das Ergebnis einer philosophischen Untersuchung der Geschichte des 
Menschengeschlechtes“ 8 ). Dagegen macht er Ricakdo die abstrakte 
Methode, die er in die Wissenschaft eingeführt hat, zum Vorwurf. So sehr 
er Malthus bewundert, „der mit der Kraft und der Weite des Geistes 
die gewissenhafte Untersuchung der Tatsachen verband“ 4 * ), so sehr wider 
strebt es ihm, „die abstrakten Schlußfolgerungen, die Ricardo und seine 
Schüler von uns fordern, zuzugeben“ 6 * ). In den Augen Sismondi’s ist die 
Nationalökonomie eine „moralische Wissenschaft“, in der „alles einen 
Zusammenhang“ hat, und in der man einen falschen Weg beschreitet, 
wenn man sich bemüht, „ein Prinzip zu isolieren, und nichts außer ihm 
zu sehen“*). Sie beruht vor allem auf der Erfahrung, der Geschichte und 
der Beobachtung. „Die menschlichen Zustände“, sagt er an einer anderen 
Stelle, „muß man vor allen Dingen in ihren Einzelzügen studieren. Man 
muß nacheinander einen Zeitabschnitt, ein Land oder einen Beruf be 
sonders eingehend untersuchen, um einen genauen Begriff zu bekommen, 
was der Mensch ist, und wie die Einrichtungen auf ihn wirken ... Ich bin 
*) 2 Bände, Paris 1837 und 1838. 
2 ) N. P.; S. 50—51. „Die Lehre A. Smith’s ist die unsere, aber das praktische 
Ergebnis seiner Lehre, das wir ihm entlehnen, scheint uns oft dem, das er daraus zieht, 
diametral entgegengesetzt zu sein.“ 
3 ) Ebenda, S. 56. „A. Smith erkannte an, daß die Regierungskunst auf Ver 
suchen beruhe; daß sie sich nur auf die Geschichte der verschiedenen Völker gründen 
könne, und daß man nur aus einer abwägenden Beobachtung der Tatsachen Prinzipien 
abzuleiten vermöge. Sein unsterbliches Werk ... ist das Ergebnis einer philosophischem 
Untersuchung der Geschichte des Menschengeschlechts.“ Vgl. auch ebenda, I, S. 47,389. 
4 ) Ebenda II, S. 268. Vgl. auch S. 388, 389. 
s ) Ebenda, S. 56. An verschiedenen anderen Stellen wendet er sich gegen 
Ricardo: I, S. 257, 300 und ff.; S. 336, 366 und 423; II, S. 184, 190, 218 und 329. 
*) Ebenda, S. 56.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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