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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

4 
Erstes Buch. Die Begründer 
XX 
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Man kann kaum sagen, daß irgendeiner der Physiokraten, mit 
Ausnahme von Tübgot, ein wirklich schriftstellerisches Talent be- 
herausgegeben: Oeuvres economiques et philosophiques de F. Quesnay, 
Paris u. Frankfurt, 1888. — Jedoch sind die von uns angeführten Zitate, wie alle 
die auf die Begründer Bezug nehmen, der von Daire herausgegebenen „Collection 
des Principaux Economistes“ entnommen. 
Der Marquis Mirabeau, der Vater des großen Redners der Revolution, und von 
nicht geringerer leidenschaftlicher Kühnheit als sein Sohn, hatte gleichzeitig (1756) 
l’Ami des hommes (der Freund des Menschengeschlechtes) herausgegeben. Dieses 
Buch, das großes Aufsehen hervorrief, steht aber, genauer betrachtet, außerhalb des 
physiokratischen Kreises, denn sein Urheber kennt diese Anschauungen noch nicht. 
Dagegen sind die Steuertheorie (la theorie de l’impot, 1760) und. die Agrar- . 
Philosophie (la Philosophie Rurale, 1763) von dieser Anschauung diktiert. 
Mercier de da Riviere, Parlamentsrat, veröffentlichte im Jahre, 1767 „die 
natürliche und grundlegende Ordnung der politischen Gemeinschaften“, (l’Ordre 
natureletessentieldes societes politiques), ein Werk, das Dupont de 
Nemours „un ouvrage sublime“ — eine einzigdastehende Leistung — nennt, und 
das, wenn es auch nicht ganz diese Bezeichnung verdient, doch nichts weniger als 
die Zusammenfassung der Grundsätze der physiokratischen Anschauung ist. 
Dupont, nach seiner Vaterstadt „de Nemours“ genannt, ließ ungefähr zur 
gleichen Zeit (1761, — er war damals erst 24 Jahre alt) ein Buch erscheinen: Phjysio- 
cratie ou Constitution essentielle du gouvernement le plus avan ta- 
geux au genre humain (Physiokratie oder Grundbedingungen der dem Mensch en 
geschlechte zuträglichsteil Regierung). Wie man sieht, ist ihm die Benennung der 
Richtung „Physiokratie" zuzuschreiben, die bekanntlich Naturregierung bedeutet. 
Diese Benennung fand jedoch keinen Anklang und wurde durch den Namen 
„Ekonomisten“ ersetzt. Quesnay und seine Schüler waren daher die ersten 
Ekono misten. Viel später erst, als der Name „Ekonomist“ eine allgemeine Be 
deutung erworben hatte und daher zur Bezeichnung einer bestimmten Richtung 
ungeeiguet geworden war, kam man auf den Namen Physiokraten zurück. 
Als begeisterter Anhänger Quesnay’s befaßt sich Dupont hauptsächlich mit der { 
Verbreitung der physiokratischen Anschauungen, ohne selbst zu ihrem Ausbau bei 
zutragen. Übrigens wurde er frühzeitig von seinen wissenschaftlichen Arbeiten durch 
die großen politischen Ereignisse abgelenkt, an denen er lebhaften Anteil nahm- 
Er überlebte die ganze physiokratisehe Schule und hat als einziger die Revolution 
gesehen, in der er eine hervorragende Rolle spielte. Er wurde bald Abgeordneter 
des „Tiers-Etats“, Vorsitzender der Constituante und später, unter dem Directoire, 
Vorsitzender des Conseil des Anciens. Er erlebte sogar das Kaiserreich, und in seiner 
Person erhielt die politische Ökonomie zum ersten Male einen Platz „im Institut“. 
Le Trosne,’ Staatsanwalt am Oberlandesgericht in Orleans, übergab im Jahre 
1777 der Öffentlichkeit ein Buch: De l’interet social, parrapportälavaleur, 
ä la circulation, ä l’industrie et au commerce(Über das volkswirtschaftliche 
Interesse in bezug auf den Wert, den Umlauf, die Industrie und den Handel). Dieses 
Werk ist vielleicht das beste oder wenigstens das im größten Maße wissenschaftliche, 
ökonomische Buch der ganzen Schule. 
Weiterhin sind noch zu nennen: der Abbe Baudeau, der 80 Bände verfaßt hat^ 
Hauptsächlich über den Getreidehandel. Sein bedeutendstes Werk jedoch ist: l’Intro- 
duction ä la philosophie economique (Einfiikrung in die ökonomische 
Philosophie) vom Jahre 1771. Sodann ein anderer Abbe, der Abbe Roubaud, sowie 
der Markgraf von Baden (Abrege des principes de la Science economique, 
1771), welch letzterer den Vorzug besaß, nicht nur Schriftsteller, sondern unabhängiger
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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