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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

274 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Das aber ist, wie er versicherte, unter den folgenden drei Bedingungen 
möglich: 
Die erste ist, wie wir soeben sagten, die möglichst breite Ersetzung 
der gewerblichen durch die landwirtschaftliche oder besser gärtnerische 
Arbeit. 
Die zweite Bedingung ist die Anordnung der Arbeit in Serien, d. h. 
in ein ineinandergreifendes Räderwerk kleiner durch gegenseitige Sym 
pathie verbundener Gemeinschaften, die er Gruppen und Serien nennt; 
hier wird die Arbeitsteilung auf ihre höchste Höhe getrieben sein; hier 
wird sich jeder aus freien Stücken seinen Neigungen gemäß einordnen, 
hier werden Nacheiferung und Wettbewerb die Tätigkeit Aller anstacheln. 
Und jede dieser Gruppe wird, da sie nur einen Bruchteil der Zeit und des 
Lebens in Anspruch nimmt, jedermann die Freiheit lassen, von einer zur 
anderen zu „faltern“ (papillonner). 
Die dritte Bedingung ist, daß jedermann für jeden Fall ein Existenz 
minimum gewährleistet ist: denn die Arbeit verliert ihren Zwangscharakter 
und wird freiwillig, wenn jedem die Freiheit gesichert ist, sich diejenige 
Arbeit auszuwählen, die seinen Fähigkeiten am besten entspricht, und 
wenn diese Arbeit, welche sie auch immer sei, möglichst verschieden und 
abwechslungsreich ist, wenn sie durch den Wetteifer angespornt wird und 
sich inmitten von Fröhlichkeit und Schönheit abspielt. Zu dem alleinigen 
Zweck, die Arbeit anziehend zu gestalten, ist das ganze eben dargelegte 
System auch im Einzelnen ausgestaltet, — Phalanstere, Gesellschafts 
leben, Luxus der kollektiven Einrichtungen in der Produktion und der 
Verteilung und außerdem noch eine Menge von kindlichen oder auch 
ingeniösen Hilfsmitteln. 
Es wird aber Zeit, unseren Führer zu verlassen. Wir können ihm 
nicht in die Irrgänge seiner Psychologie mit ihren zwölf Leidenschaften 
folgen; — die drei wichtigsten sind „la Papillonne, la Composite und la 
Cabaliste“ (was ungefähr mit Flatterhaftigkeit, Vielfältigkeit und Neigung 
zum Geheimnisvollen ausgedrückt werden kann. Anm. d. Übers.) " 
noch auch in seine Theodicee oder in seine kosmogonische und klimatische 
Entwicklungstheorie, nach der eines Tages das Salzwasser des Meeres 
sich in Süßwasser verwandeln wird, die Eiskappen der Pole schmelzen 
und neue Tierarten entstehen, und wir mit den anderen Planeten in Ver 
bindung treten werden. Und doch wären aus diesem trüben Strom noch 
viele Goldkörner zu gewinnen. 
Das gilt z. B. für die Kindererziehung, die einen so großen Platz in 
den Büchern Fourier’s einnimmt. Obgleich dieser alter Hagestolz Kinder 
nicht besonders liebte, wie er selbst erklärt hat, hat er doch an verschie 
denen Stellen die moderne Erziehung vorausgeahnt. Es war einer seiner 
Schüler, Frörel, der im Jahre 1847 die ersten „Kindergärten“ schuf 1 )- 
’) Wir führen auch die Kindergesellschaften zur Reinigung der öffentlichen
	        

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Die Modernen Lösch- Und Ladeeinrichtungen Und Ihre Bedeutung Für Die Seeschiffahrtsbetriebe. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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