Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Neueste Zeit (Abt. 3)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • III. Neue Weltanschauung
  • IV. Neue Dichtung
  • V. Bildende Kunst und Musik
  • Index

Full text

Bildende Kunst und Musik. 
— 
Im Mittelalter und in den Aufangszeiten der Renaissance 
war die deutsche Kunst noch eng mit dem Handwerk verflochten 
gewesen. Sie war demgemäß Kundenarbeit; das Publikum 
hestimmte zum guten Teile den Inhalt und auch die Form 
der Kunstwerke; nur äußerst selten setzte sich ein Maler für 
die Durchführung großer Schöpfungen ein nur ihm eigenes 
Programm, wie das etwa Dürer getan hat; der erste deutsche 
Meister, der im allgemeinen keine Aufträge mehr erledigte, 
sondern nur noch nach seinen Gedanken schuf, war doch erst 
Rembrandt. So blühte die Kunst an zahllosen Stellen in 
lokalen Schulen; beim Meister lernte der Gesell und das Lehr— 
kind nur das Handwerksmäßige — alles übrige ergab die 
Individualität und die Umwelt der Natur, der öffentlichen 
Kunstmeinung und der Bedürfnisse. Und diese Umwelt war 
zumeist bürgerlich. Darum waren die entstehenden Schulen 
der Regel nach an große Städte geknüpft, und in den Bildern 
reflektierte dieser städtische Charakter vom gegenständlicheren 
Detail der Darstellung an bis hin zur Wiedergabe der bald 
feuchteren, an Widerscheinen reicheren, bald klaren und trockenen 
Luft der see⸗ oder binnenstädtischen Umgebung. Bürgerliche 
Kunst also auf lokalem Boden in handwerklicher Tradition, das 
war die Kunst des späteren Mittelalters und zum großen Teile 
auch noch des 16. Jahrhunderts. 
Aber darauf kam die Renaissance zu voller Entwicklung, 
und unter deren Ausbreitung seit der zweiten Hälfte des 
16. Jahrhunderts begann an Stelle der bürgerlichen eine fürst⸗ 
liche, höfische Kultur zu treten. Die Kunst fing damit an, 
gelehrt zu werden und suchte ihre Stützen am Hofe. Wie aber 
sieß sich nun dieser neue Zustand befriedigend gestalten? 
Die Stellung der Kunst an den romanischen Fürstenhöfen 
wies den Weg. Am römischen Hofe hatte man schon seit 
Nikolaus V., seit der Mitte des 15. Jahrhunderts eine Kunst- 
pflege gehabt, die einen Teil der Methode der späteren Kunst— 
akademien vorwegnahm. Noch mehr war das an dem Hofe 
Franz' J. von Frankreich der Fall gewesen. Das Entscheidende 
war dabei immer, daß man bedeutende Künstler, insbesondere 
30*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Neueste Zeit. Heyfelder, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.