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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

304 
Zweites Buch. Die Gegner. 
i 
wiederkehrte, würde er, der mit solcher Entschiedenheit den relativen 
Wert der verschiedenen Handelssysteme, die Notwendigkeit, sie den 
wechselnden Bedingungen der Zeitläufte und der Völker anzupassen, 
betont hat, und der hohe Zölle immer nur als vorübergehende Maßregel 
zuließ, wahrscheinlich auf der Seite derer sein, die eine Erniedrigung d el 
Zollschranken gerade im Interesse einer freieren Ausdehnung der p r0 ' 
duktiven Kräfte fordern. Hat er nicht selbst angekündigt, „daß nach 
Verlauf einiger Jahrzehnte durch die Vervollkommnung der Transport 
mittel die zivilisierten Nationen der Erde in Beziehung auf den materielle 11 
wie auf den geistigen Verkehr so eng oder noch enger unter sich verbunden 
sein werden, wie vor einem Jahrhundert die verschiedenen Grafschaften 
von England“? 1 ) 
Die einschneidenden Veränderungen der wirtschaftlichen Lage, llU1 
seit 60 Jahren eingetreten sind, gestatten heute nicht nur nicht mehr, de 
Schutzzoll der großen handeltreibenden Nationen durch die Notwendig 
keit einer „industriellen Erziehung“ irgendwie zu rechtfertigen, sondern 
die hauptsächlichsten Merkmale dieses Systems stehen in Widerspru 0 
mit den von List aufgestellten Grundregeln. Weit davon entfernt, die 
Landwirtschaft ihrer natürlichen Entwicklung zu überlassen, wie er eS 
wollte, hat vielfach gerade der Schutz der Landwirtschaft (unter Andere® 1 
in Frankreich und in Deutschland) als Vorwand gedient, den Zolltari 
ganz allgemein zu erhöhen. Die Konkurrenz des amerikanischen Getreides 
war im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts die brutale Tatsache, die 1 
Europa die Verwirklichung der optimistischen Voraussagungen List’s übe^ 
die notwendige Befruchtung der Landwirtschaft durch die Industrie v eX 
hindert hat. Die modernen Zolltarife, die zur gleichen Zeit die landwir 
schaftlichen und die industriellen Produkte umfassen, setzen eine g& n 
andere Schutzzollidee voraus, als List sie hatte. Für ihn sollte sich de 
Schutzzoll auf gewisse Hauptzweige der nationalen Produktion beschränke ’ 
auf die Hauptindustrien, von denen die anderen ihren Saft ziehen, '’V 
Zweige aus dem Ast 2 ). Hierdurch allein kann die Ausnahmestellung, 
D Nat. Syst. Ausg. Cotta, S. 190. Wir geben übrigens nicht vor, behaupt^ 
zu wollen, daß zur Zeit List’s die Lage Deutschlands stärker als heute einen Sc g 
zoll erheischte. Man kann dies bezweifeln, wenn man daran denkt, daß ChaptaI' 
n. 1 t) A\ T A T_ A i : _ A^-r, orcflfill **** P 
von Sachsen sagte: „daß dieses Land sich durch seine Industrie in den ersten ly**® 
der Manufakturvölker Europas gestellt habe“ (De l’industrie fran$aise, ' g 
S. 75) und von Preußen: „daß allein schon die Industrie Aachens und seiner Umgc^.^ 
genügen würde, um ein Volk auszuzeichnen“ (ebenda S. 76), und wenn man sich en ^ 
daran erinnert, daß der ganze Grund zu dem heutigen Wohlstand Deutschlands u 
einem höchst liberalen Regierungssystem gelegt worden ist. , -ijch, 
2 ) Nat. Syst. Ausg. Cotta, S. 261—262. „Auch ist es keineswegs erfor g c hut& 
daß alle Industriezweige auf gleiche Weise beschützt werden. Besonderen ^ 
erfordern nur die wichtigsten Zweige, zu deren Betrieb große Anlags- und oß ^ 
kapitale, viele Maschinerie, also viele technische Kenntnisse, Geschicklichkei e ers j. eI i 
Übungen und viele Arbeiter erfordert werden und deren Produkte unter die
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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