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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel IV. Friedrich List und die nationale Volkswirtschaftslehre.' i ,',307 ys, < 
20* 
Auch hierzu bemerkt Stuart Mill sehr richtig 1 ), daß es nicht derFrei- 
handel ist, der Amerika dazu zwingt, sein Getreide auszuführen; es zeigt 
damit nur, daß die Aussaugung des Bodens ihm als ein unbedeutendes 
Übel erscheint gegenüber den Vorteilen, die ihm diese Ausfuhr verschafft. 
Weiterhin hat Carey, als einer der ersten, im Schutzzoll ein Mittel 
gesehen, die Löhne zu erhöhen: der höchst entwickelte, wirtschaftliche 
Zustand, sagt er, schafft unter den Unternehmern, die Arbeit brauchen, 
ei ne lebhafte Konkurrenz, eine Konkurrenz von der natürlich die Arbeiter 
profitieren. — Dieser Vorteil aber (angenommen, er existiert) scheint 
notwendigerweise durch die Teuerung der Lebensmittel mehr als auf 
gewogen zu werden. 
Man sieht, wie Carey, wenn er auch von den gleichen Grundgedanken 
wie List ausgeht, sein Gebäude auf viel weniger soliden Grundlagen er 
richtet. Durch den klaren Aufbau seiner Gedanken wie durch den wissen 
schaftlichen Wert seiner Ausführungen ist der deutsche Schriftsteller 
seinem amerikanischen Nachfolger bedeutend überlegen. Er ist auch viel 
gemäßigter. Carey begnügt sich nämlich nicht mit einem Schutzzoll 
Iu r die Industrie. Er verlangt auch für die Landwirtschaft einen Schutz- 
Z °U; und die geringen Zölle, die List vorschlägt, genügen ihm durch 
aus nicht. 
Trotz aller ihrer Berührungspunkte ist aber Carey mcht^von^Lis^ 
angeregt worden. Er hat das nationa ® irt schaftlichen amerikanischen 
an: aber er hatte schon m der volki abc Bücher, 
Uiteratur gleichartige Anregungen finden 011 Amerikas das sich 
hat das wirtschaftliche Leben der Vernrng en^Staaten zu 
unter seinen Augen entfaltete, dazu beige rag > c+ aa ten unter dem 
bilden. Indem er den Fortschritt der Vereinigten be _ 
Schutzzoll konstatierte, indem er in diesem ga Kolonisation 
völkerten Lande die Produktivität des Bodens mrt■ ^ dem Maß 
wachsen sah, und indem er beobachtete, daß er au f den Ge 
habe wuchs, wie die Bevölkerung sich verdichte JLm der enormen 
danken einer Politik der Isolierung, um pi;, «midier als List, sah 
Hilfsmittel seiner Heimat zu beschleunigen. .„{fliehen Kreisen seines 
er seine Ideen, wenn auch nicht von den Wesens ^ doch wenigstens 
Landes (die sich in der Mehrzahl ablehnend ver ’ ^ g ^ e Großen 
von den amerikanischen Staatsmännern angeno » 
ausführten 2 ). 
. „ - v. lim . un d doch ist diese Bedingung 
Fähigkeiten entwickeln, vermehren sie ihren Ke v’olkswirtschaftlem entgangen “• 
aüer Verbesserung, trotzdem sie so wesentlich ist. 1 { Übers.) 
(“rinciples of Social Science, B. I, S. x c L 
hrinciples of Political Economy, B- . al [ Xa ( io nalökonom, Jena 1885, 
■y ) Vgl. hierüber Jenes, Henry C. Lar y 
Kap. 1.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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