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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

eine einfache Versicherungsprämie gegen Verlustrisiken erniedrigen 
sollte. Dieser Bericht stammt mehr von Vidal, als von Pecqüeür. Man 
findet hier einige der Projekte wieder, die er schon früher in seinem Buche 
„De la repartition des richesses“ (Über die Verteilung der Güter) 
ausgeführt hatte. 
Keiner dieser Vorschläge wurde in der Assemblee Nationale auch 
nur diskutiert. Die einzige positive Arbeit der Kommission und Louis 
Blanc’s wurde ihr von den Arbeitern aufgezwungen. Es ist dies das 
berühmte Dekret vom 2. März, auf Grund dessen das Feilschen über 
den Lohn (das damals vor Einstellung der Arbeiter üblich war, d. Übers.) 
abgeschafft, und die Dauer des Arbeitstages auf 10 Stunden in Paris 
und auf 11 in der Provinz beschränkt wurde. Dieses Dekret, das einen 
der ersten Anfänge der französischen Arbeitergesetzgebung darstellt, 
und das nebenbei bemerkt, niemals zur Anwendung kam, wurde von 
den ersten Arbeitern, die in die Kommission gewählt waren, Louis Blanc 
geradezu abgerungen, da sie sich weigerten, ihre Sitze einzunehmen, 
solange ihnen diese Forderung nicht bewilligt sei. Eine gewisse Anzahl 
glücklicher Beilegungen von Streitigkeiten zwischen Arbeitgebern und 
Arbeitnehmern müssen ebenfalls der Kommission gut geschrieben werden. 
So schaffte die Kommission nicht nur nichts Dauerhaftes, sondern, 
indem sie zu einem politischen Klub herabsank, erregte sie bald iw 
Publikum Mißtrauen. Sie beschäftigte sich mit den Wahlen, griff sogar 
in die Straßenaufstände ein, und nahm endlich an der Kundgebung vom 
15. Mai teil, die unter dem Vorwände, zugunsten Polens zu intervenieren, 
schließlich dazu führte, daß die Menge in die AssembRe Nationale ein 
drang. Louis Blanc hatte dieses Ereignis nicht abgewartet, um sich 
zurückzuziehen. Er war schon aus der Regierung ausgeschieden, die seit 
dem Zusammentreten der Assemblee Nationale durch eine Exekutiv 
kommission ersetzt worden war, und hatte am 13. Mai seine Demission 
als Präsident gegeben. Seitdem wurde die Kommission im Luxemburg 
palast als aufgelöst betrachtet. Wie die nationalen Werkstätten, so ver 
schwand auch sie in der Ohnmacht und Unfähigkeit, ohne eine andere 
Spur zu hinterlassen, als die Diskreditierung der sozialistischen Ideen in 
der öffentlichen Meinung. 
Übrig 1 bleiben noch die Arbeitergenossenschaften (associations 
in dem sich alle sozialistischen Theorien, die während der ersten Hälfte 
des 19. Jahrhunderts aufgekommen waren, berührten. Mit der Ausnahme 
von Proudhon 1 ), der stets vereinzelt blieb, hatten die Reformatoren 
sich überboten, es als das spezifische Mittel zur Emanzipation der Arbeiter 
hinzustellen. Es war nur natürlich, daß man einen Versuch im Großen 
anstellte.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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