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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

346 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Der stärkste Einwurf, den man gegen das System Solvay’s machen 
kann, ist, daß die Unterdrückung des Geldes als Umlaufmittel ohne 
weiteres seine Abschaffung als Wertmesser nach sich zieht. Man kann 
sich nur schwer vorstellen, daß der verallgemeinerte Gebrauch des Scheck 
buches ohne Geldhinterhalt nicht sehr schnell infolge des Überflusses 
an Papier zu einer Preisinflation führen sollte. Wenn uns auch das von 
Solvay vorgeschlagene technische Verfahren der Kritik zu unterliegen 
scheint, so haben wir doch nichts gegen den Gedanken, die Menge des 
Metallgeldes zu verringern, und ebensowenig gegen den Gedanken, die 
j , Ungleichheit des Ausgangspunktes in einer industriellen Gesellschaft 
* zum Verschwinden zu bringen. 
Der Vorschlag Proüdhon’s wurde jedoch nie verwirklicht. Der 
„unentgeltliche Kredit“ — gerade wie „das Recht auf Arbeit“, „die 
Organisation der Arbeit“, und die „Arbeitergenossenschaft“ — sollten 
nur die Erinnerung an einen aufsehenerregenden Mißerfolg hinter 
sich lassen. 
Proüdhon gründete am 31. Januar 1849 notariell eine Gesellschaft, 
„Die Volksbank“, die die praktische Durchführbarkeit des unentgelt 
lichen Kredites beweisen sollte. Schon in ihrer Organisation konnte 
man bedeutsame Unterschiede mit dem theoretischen Plan der Tausch 
bank feststellen. Die Tauschbank sollte ohne Kapital gegründet werden: 
die Volksbank wurde mit einem Kapital von 5 Millionen in Aktien zu 
5 Fr. errichtet. Die Tauschbank sollte das Metallgeld abschaffen: die 
Volksbank sollte Bons nur gegen Bargeld oder gute Wechsel ausgeben. 
Die Tauschbank sollte den Zins abschaffen; die Volksbank setzte ihn 
auf 2% fest, mit der Absicht, ihn auf ein Minimum von %% zu ver 
ringern. 
Trotz dieser bedeutenden Änderungen hat die Bank nicht funk 
tioniert. Nach drei Monaten betrug das gezeichnete Kapital erst 18000 Fr., 
obgleich die Anzahl der Anhänger beinahe 12000 war. In diesem Augen 
blick jedoch (am 28. März 1849) mußte sich Proüdhon vor dem Ge 
schworenengericht der Seine wegen zwei Aufsätzen verantworten, die 
er am 16. und 27. Januar 1849 gegen Loüis Bonaparte veröffentlicht 
hatte. Er wurde zu drei Jahren Gefängnis und zur Zahlung einer Geld 
strafe von 3000 Fr. verurteilt. Am 11. April gab er in seiner Zeitung be- 
palastes erörterten Idee. In dem Exposd general de la Commission de gou- 
vernement pour les travailleurs, die am 6. Mai 1848 im Moniteur (S. 955) er 
schien, kann man lesen: „In der zukünftigen vollkommenen Assoziationsordnung 
wira man sogar ohne Wechsel auskommen: alles wird sich auf einen Ausgleich 
fler Konten beschränken; an Stelle der einkassierenden Bankdiener werden Buchhalter 
eten. Schon in der bestehenden Gesellschaft könnte man den Gebrauch von Geld 
teilwdse überflüssig machen, sei es Metallgeld oder Papiergeld 1 * ... Der Urheber 
tuürt dann ein System von Abrechnungsstellen aus.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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